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Azad adé
31. Juli 2003
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| Azad was (once) here Bild:
SN/universal |
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Rapper Azad besuchte auf seiner aktuellen Tour auch
Salzburg. Nach einem Gig vor leerem (Rock-)Haus aber
wahrscheinlich das erste und letzte Mal.
Am Freitag, den 25. Juli, traf "Die Faust des
Nordwestens" im Salzburger Rockhouse ein um, wie
sie selbst sagt, die Welt zu burnen.
Doch die Welt erwies sich möglicherweise als ein
zu großes Vorhaben. Zunächst sah sich Azad
einem fast leeren Saal gegenüber, in dem rund dreißig
HipHop-Heads seit einer Stunde auf den Frankfurter Rapper
türkischer Abstammung warteten.
Azad, seit 2000 auf Solo-Wegen, anfangs noch motiviert
"Hey, egal wenn keine Leute hier sind, wir
werden das Haus rocken" ließ nach
den ersten Acts hauptsächlich seinen Support die
Show schmeißen. Einerseits nachvollziehbar, andererseits:
Jeder, der für einen Azad-Gig zahlt, sollte den
auch kriegen! Ein Teufelskreis: Denn wenn keine Stimmung
aufkommen will, geht auch der Künstler nicht richtig
ab.
"Ich hab´ lange geschwiegen während
du geredet hast, jetzt pack´ ich aus und du kannst
es nicht fassen, denn was ich bring´ ist dir um
Klassen zu krass". Aber das ganze Posen war umsonst.
Die Tour zu seinem aktuellen Album "Die Faust des
Nordwestens"dürfte in Salzburg ins Leere getroffen
haben.
#stephan kliemstein
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