| Popstars mit "Rock-Opa"
im Studio 19. Mai 2003
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| Weiters Remakes von "Can't help falling in Love"
sowie "Shame Shame Shame" auf dem neuen Album Bild:
SN/apa/universal/flash | |  |  |
Alice Cooper nahm Klassiker "School's Out" mit der schwedischen
Popband A-Teens neu auf. Cover-Version erscheint auf dem Album "New Arrival".
"Alice Cooper ist eine Legende. Er hat die unglaublichsten Geschichten
zu erzählen." - Amit, einer der beiden jungen Männer in der Schwedischen
Popgruppe A Teens, kommt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus.
Der
Vater des US-Schockrocks war mit den Youngsters, die vor fünf Jahren mit
Coverversionen diverser ABBA-Hits ihre Karriere begonnen haben, in den Polarstudios,
um mit ihnen seinen Klassiker "School's Out" neu aufzunehmen. Begonnen
hat die Cooper-Episode mit einer plötzlichen Idee des Managers der A Teens:
"Er erzählte uns irgendwann während der vergangenen Tournee, dass
es eine tolle Sache wäre, mit Alice Cooper etwas gemeinsam zu machen. Wir
haben nur artig genickt und es als Hirngespinst abgetan", erzählte Amit
im Interview mit der APA. "Eines Tages kam der Anruf, dass Cooper
auf dem Weg nach Schweden wäre. Da haben wir schön geschaut",
erinnerte sich der 20-Jährige. Doch nicht nur Material des ewig jungen
Rock-Opas haben Amit, Sara, Dhani und Marie interpretiert. Ebenso gibt es auf
der CD Coverversionen der Evergreens "Shame Shame Shame", "One
Night In Bangkok" (der letzte ABBA-Bezug) und "Can't Help Falling In
Love". Zu letzterem Song meinte Amit: "Ich hatte schwere Bedenken,
weil es nur einen King gibt. Man kann sich an einem Elvis-Lied nur die Finger
verbrennen. Aber diese Version klingt so komplett anders. Das hat mich beruhigt."
Der Großteil auf "New Arrival" besteht jedoch aus eigenem
Material. "Wir wollten uns mit diesem Album selbst etwas beweisen",
so der Schwede. "Wir haben nicht nur einige Sachen mitkomponiert, sondern
wir bestimmen unsere gesamte Karriere stärker mit. Bei den Aufnahmen zum
Debüt hatten wir noch null Ahnung. Jetzt kennen wir die Abläufe und
unsere Stärken." Gearbeitet wurde mit mehreren Produzenten: "Es
geht in erster Linie um den Song. Wir suchen die richtige Person für jedes
Lied." Qualität sei wichtig, betonte Amit, denn die Konkurrenz ist
größer geworden: "Vor allem durch die TV-Casting-Shows. Diese
Art der Publicity lässt sich nicht überbieten. Aber wir sind seit
fünf Jahren zusammen, haben 1.000 Auftritte absolviert - ich denke, wir können
den 'Popstars' und 'Pop-Idols' durchaus etwas entgegensetzen." Mit
den veränderten Vorlieben sei der Sound breiter geworden: "Ich entdecke
gerade klassische Acts wie Doors, Prince und Queen." Eine Frage wurde schon
öfters gestellt: Kann man sich mit 20 noch A Teens nennen? "Natürlich
haben wir das diskutiert. Wir sind uns einig, dass wir den Namen nicht ändern.
Wir stehen zu diesem Projekt. Und so lange wir daran Spaß haben, so lange
gibt es A Teens."
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