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Tanztheater-Apocalypse
13. Jänner 2004
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| Apocalyptica im Frühjahr
mit neuem Album und US-Tournee Bild:
SN/universal |
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Die finnischen Cello-Rocker "Apocalyptica"
spielen derzeit in Helsinki zu Tänzerin Reija Vaahteras
Soloprogramm "Paper Rain".
Die Cello-Rockband Apocalyptica spielt derzeit nicht
auf sondern neben der Bühne: In der Helsinkier
"Kabelfabrik" zeichnen sich die Finnen für
den musikalischen Teil der Solo-Tanztheater-Performance
"Paper Rain" verantwortlich. Die aus Amerika
stammende Carolyn Carlson choreografierte dazu ein eindrucksvolles
Soloprogramm der finnischen Tänzerin Reija Vaahtera.
Das Bühnenbild besteht lediglich aus einem riesigen
weißen Papiertuch und einigen kleinen Accessoires,
die ebenfalls aus Papier sind. Der Rest ist Licht, einige
sparsame und doch effektive Projektionen - und die Musik
von Apocalyptica.
Die Idee zu dem Projekt kam laut Toppinen schon vor
drei Jahren von Vaahtera. Deren Tochter spielte damals
in einem Orchester, das von Paavo Löjtönen,
dem zweiten "apocalyptischen" Cello-Spieler,
dirigiert wurde, und so kam der Kontakt zu Stande. Das
dritte Bandmitglied, Perttu Kivilakso, ist bei "Paper
Rain" nicht mit von der Partie, dafür Schlagzeuger
Mikko Siren. Kivilakso bekam von den Helsinkier Philharmonikern
diesmal nämlich keinen Urlaub für die Aktivitäten
der Band. "Sie haben angefangen, seine Freistellungen
zu reduzieren, und wir dachten, wir brauchen ihn unbedingt
für unsere Amerika-Tour im Frühjahr",
so Toppinen.
Zwei Stücke wurden extra für die Performance
geschrieben. Toppinen und seine beiden Mitmusiker mussten
außerdem alle bereits vorhandenen Nummern für
zwei Celli und Schlagzeug umarrangieren und neu einstudieren:
"Es ist nur ein Stück dabei, das wir schon
einmal live gespielt haben. Die anderen haben wir auf
der Bühne noch nie ausprobiert". Trotz des
extremen Probenaufwands wird "Paper Rain"
vorläufig nur insgesamt fünf Mal gegeben.
Allerdings hofft das Produktionsteam im Laufe des Jahres
auf Engagements in Paris und auf einigen Tanzfestivals.
Ob Toppinen & Co. dann auch Zeit haben werden?
Nach einer kurzen Ruhepause will Apocalyptica schon
im Frühjahr mit den Arbeiten an der neuen Platte
beginnen, und dann geht es auf die besagte US-Tournee.
Jedenfalls scheint Toppinen die Kunstgattungen übergreifende
Arbeit Spaß zu machen: "Ein Musiker kann
sehr viel aus dem kreativen Prozess mit Tänzern
lernen, über ihren Umgang mit der Kunst - der ist
ganz anders als jener der Musiker". Und: "Wir
haben mit Carolyn (Carlson, der Choreografin, Anm.)
über eine weitere Produktion 2006 diskutiert. Mal
sehen."
#apa/flash
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