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| Cleveland Watkiss Victory's
happy Songbook |
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Musikalisches Bauwerk...
3. Oktober 2002
... im Stil von Friedensreich Hundertwasser: stellenweise
unerwartete Unebenheiten, aber alles bunt und rund.
Watkiss möbliert
seine Räume immer anders. Manche sind leider etwas
bieder, aber ab und zu scheut er sich auch nicht davor,
mitten im Song alles wieder rauszuwerfen und neu einzurichten.
Es macht vor allem dann Spaß, ihm zuzuhören,
wenn er aus sich herausgeht, und, weg vom glatten Pop-Song,
aus dem Bauch heraus agiert.
Seine Stimme ist sowohl
für schöne Pop-Songs als auch für komplexere
Jazz-Stücke geeignet. Er ist vor allem Sänger.
Alles andere wie Instrumente und Produktion hat er sich
quasi nebenbei beigebracht, was auch immer wieder auffällt.
Der Mann hat Talent, aber manchmal klingen seine Stücke
nicht sehr ausgefeilt, abgesehen von den Vocals.
So gut er singt, die Texte sind leider streckenweiße
schwach: If I didn't tell you how I feel inside,
you wouldn't know how I feel inside." Irgendwie
einleuchtend, aber nicht sehr aussagekräftig. Naja,
nobody is perfect...
#jochen traun |