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| Terror one
with the underdogs |
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Härte von innen
9. September 2004
Die Hardcore-Band "Terror" ebnet sich
mit ihrem zweiten Album "one with the underdogs"
kompromisslos ihren Weg im Genre.
Die wahrscheinlich kompromissloseste Formation im
Hardcore-Genre macht sich diesen Sommer bereit, nach
ihrem vielversprechenden Debütalbum "Lowest of
the low" mit "one with the underdogs" ein
neues Höllenmonster auf uns loszulassen. Nach dem
Wechsel zu Trustkill records scheint die neueste Kreation
der Band, die sich weder um aktuelle "fly-by-night"-Trends
bei MTV, noch um eine feine Ausdrucksweise zu scheren
scheint, eines der besten Hardcore-Alben dieses Jahres
zu werden.
Wie bereits erwähnt, haben sich "Terror" ihren
Weg durch die von Newcomern überlaufenen Hardcore-Szene
mit einem Ziel geebnet: einen völlig einzigartigen
und unverwechselbaren Stil zu erschaffen. "Terror" haben
sich die Ethnien und kraftvollen Gitarrenriffs von Old-School-Veteranen
wie "The Cro-Mags" und "Agnostic Front" angeeignet und
dabei einfach ihre schnellen Fire-Drum-Lines so wie
eines ihrer Markenzeichen, nämlich die so genannte
"double fisted vocal attack" von Frontman Scott Vogel
dazugefügt. Worum es sich hierbei handelt, wird
einem schnell bewusst, wenn man sich den ersten Song
von ihrem neuen Album anhört, die einen schonungslos
in die Materie einführen. Mit "Terrors" Anleihen
am Old-School-Hardcore wird einem fast schon vergessenen
Genre wieder Leben eingehaucht.
Für ihre aktuelle Veröffentlichung haben
sich "Terror" auch noch schnell mal ein paar der wohl
bekanntesten Namen im Hardcore-Genre mit an Bord geholt,
unter anderem Freddy Cricien von "Madball", Jamey Jasta
von "Hatebreed" und noch etliche andere Größen,
die ihr rasiermesserscharfes Geschrei "one with the
underdogs" geliehen haben. One with the underdogs ist
Terrors "Fuck you" to the world. Ein brutales,
aber geniales Album, dass jedem Hardcore-Fan ein warmes
Grinsen ins Gesicht zaubern sollte, da einem neben gewaltigem
Gitarrendonner, ständigem Rhythmuswechsel und bitterbösen
Lyrics einfach mehr geboten wird, als man sich vorstellen
kann.
Ein durch und durch empfehlenswertes Album, das nach
einer bestimmten Eingewöhnungsphase seine ganze
Faszination offenbart. Meine Meinung - zugreifen!!!
#fabian mühlbacher
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