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| Sodom One
Night in Bangkok |
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The Outbreak of Evil
29. August 2003
Kurze Zeit nach dem wirklich überragenden Live
Kreation von Kreator beschenken uns nun Sodom mit einem
Live-Album, das alle Thrash Anhänger in Entzücken
versetzen wird.
Mit One Night In Bangkok iefern Sodom ihr ittlerweile
drittes Live Album ab - Mortal Way Of Live erschien
1988 und Marooned 1994 - und stellen wieder einmal sehr
beeindruckend unter Beweis, dass sie auch 20 Jahre (!)
nach ihrer Gründung immer noch nicht zum alten
Eisen gehören.
Als Location für dieses Album wählte die
im Ruhrpott ansässige Band ein wirklich ungewöhnliches
Fleckchen Erde aus, nämlich Thailand. Dies mag
sicherlich auch damit zusammenhängen das Sodom
schon so ziemlich überall aufgetreten sind und
Bangkok wohl noch einer der schwarzen Flecken auf der
Live-Landkarte war. Wie dem auch sei, trotz miesestem
Equipment - man munkelt, das alle Instrumente und technischen
Geräte von ansässigen Bands ausgeborgt wurden
- und sehr rohem Soundgewand schepperten die Herren
eine musikalische Eruption nach der anderen in das thrash-hungrige
Publikum.
Nach dem zugegebenermaßen schwächeren Opener
Among the Weirdcong folgen wirklich fast ausschließlich
Klassiker: Der Wachturm, The Saw is the Law, Blasphemer,
Eat Me, Die Stumme Ursel, The Outbreak of Evil und so
weiter. Wenn man bei Sodom von Hits sprechen kann, so
sind sie hier alle enthalten. Als Zugabe findet sich
sogar noch der alte Motörhead Klassiker Ace Of
Spades auf der Scheibe.
Für alle Fans - und solche die es werden wollen
- sowieso ein Muss, für das etwas schreckhaftere
Publikum und Liebhaber anspruchsvoller Musik eher so
prickelnd wie ein Gang zum Zahnarzt zur Wurzelbehandlung,
reinhören lohnt sich aber trotzdem. Also am besten
heute noch zum CD-Dealer eures Vertrauens geschlurft
und das Teil zusammen mit der neuen Kreator im Doppelpack
kaufen. Thrash Metal ist zurückgekehrt. Amen.
#Helli
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