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| Robbie Williams: "Escapology"
Bild: SN/EMI |
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Perfektionierte Entfesslungs-Kunst
10. Dezember 2002
Robbie Williams zeigt auf "Escapology"
Gefühl und übt Selbstkritik
Wie Ikarus erhob sich
Robbie Williams vor einigen Jahren in schwindelerregende
Pop-Höhen und verbrannte sich dabei seine Flügel.
Jetzt, nach einem (äußerst erfolgreichen)
Kurz-Ausflug in Frank-Sinatra-Gefilde gibt sich der
Entertainer auf seinem fünften Solo-Album "Escapology"
reifer, gefühlvoller und selbstkritisch.
Die Single-Auskopplung
"Feel" ist nach eigenen Worten ein Song, an
dem man den Popstar messen sollte. Melancholisch. Zerrissen.
Unsicher. Und trotzdem zuviel Lebenlust, um sie sinnlos
zu vergeuden.
In 14 Songs erzählt
Robbie Williams von Ruhm, der vergänglich ist,
von Einsicht, die manchmal zu spät kommt und von
Gefühlen, denen man oft hilfslos ausgeliefert ist.
Jedes Lied für
sich ist perfekt inszeniert und der Zuhörer wird
sich schwer tun, auch nur die kleinste Unstimmigkeit
zu erkennen. Für Mr. Williams maßgeschneidert.
Zugeschnitten für das ganz breite Publikum. Entertainment
zum Quadrat.
Robbie hat gelernt,
hoch zu fliegen. Er ist der Sonne derzeit näher
als viele andere es je waren. Aber ein gebranntes Kind
scheut ja bekanntlich das Feuer, also kann diesmal (eigentlich)
nichts schief gehen.
#mike
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