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Punkige Radioaktivisten
9. Februar 2004
Die kalifornischen Thrash-Punker von "Red Tape"
liefern mit "Radioactivist" ihr gelungenes
Roadrunner-Debüt ab.
Das unter Mithilfe von Amir Derakh (Coal Chamber, System
Of A Down, Orgy-Member) und Matt Thorne aufgenommene
Album ist Adrenalin und Bewegungsdrang pur: Dreckig
knallende Gitarren, toxisch wummernder Bass und wirbelnde
Drum-Attacken sorgen für Schweiss treibende Moshpit-Arien.
"Wir spielen Thrash-Punk, Hardcore im Sinne der
frühen Achtziger", so Jeff Jaworski, Charisma-Sänger
der vierköpfigen Gang, die bereits mit Bands wie
u.a. Snapcase, The Hope Conspiracy, Death By Stereo
und Will Haven die Bühnen teilte.
"Radioactivist" - Eine Platte voller ohrwurmiger
Songs, die einfach nur in den Allerwertesten treten.
"Divebomb" beispielsweise, ein Kracher der
feinsten Sorte. Thematisch ist es einfach ein großes
Spiel mit Worten. Es geht in diesem Song darum lebendig
zu sein, sein eigenes Ding zu machen und nicht andere
hinein pfuschen zu lassen."
Der Track "High Revoltage" wurde re-recorded,
und es ist ein under-a-minute-long blast of stop and
go thrash", so Jeff Jaworski in einem Interview.
Ein Song über Chaos und Unruhen, beeinflusst durch
Minor Threat und 7 Seconds. Ein absolutes weiteres Highlight
auf der Platte: "Stalingrad", zu dem die Band
gerade in Sacramento ein Video gedreht hat.
Vom kurzen elektrifizierten Intro abgesehen gibt es
auf "Radioactivist" kein elektronisches 80er
Synth-Geschwurbel. Dafür wäre auch kein Platz,
denn das hier ist ein knallhartes und einfach geradeaus
gehendes Punkalbum, bei dem die Geschwindigkeit nur
ab und zu ein wenig reduziert wird wie zum Beispiel
bei "The Waltz".
Genug der Worte, Red Tape in den Player und rrrrrrocken!
#tom geiregger
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