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Öfter mal das Gleiche
25. Juli 2005
Eine Punkrockinstitution und ihr neues Album – Überraschungen?
Fehl-anzeige! Langweilig? Auf keinen Fall!
Eine Pennywise-Rezension zu schreiben ist immer eine
undankbare Aufgabe. Man will dem Leser vermitteln,
dass die Jungs ihre Sache wieder einmal sehr gut gemacht
haben, muss jedoch gleichzeitig erklären,
warum die Platte trotzdem nicht auf der Heavy Rotation
Liste der heimischen Stereoanlage steht.
Pennywise ist wohl eine der Bands, in die man sich
erst einhören muss. Wer Gefallen an der Melodycore-Band
findet, muss bei neuen Platten des Quartetts
aber keine Stilbrüche fürchten. "Öfter mal das Gleiche" quasi. Nach 15 Jahren
Bandgeschichte und etlichen Alben sind sich die Punker
auch auf ihrer aktuellen Scheibe treu geblieben.
Ich kann nicht einmal beurteilen, ob „The
Fuse“ besser oder schlechter ist als andere
Alben des Quartetts. Pennywise besitzt noch immer
die außerordentliche Gabe, Ohrwurm an Ohrwurm
zu reihen und wirkt dabei kein bisschen müde
oder verbraucht. Auch auf dem neuen Studioalbum
werden tolle Melodiebögen (inklusive
den obligaten „Whooohooo“ Chören) über
markante Riffs gespannt, während das Schlagzeug
im Highspeed Tempo dahinrast.
Einzelne Stücke hervorzuheben fällt jedoch
schwer - Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
So favorisiert jeder andere der - zugegebenermaßen
- ziemlich ähnlichen Songs. Mit „Lies“ hat
es jedenfalls der langsamste Pennywise Song ever auf „The
Fuse“
geschafft.
Alle Punkrockinteressierten, die noch nichts von Pennywise
in ihrer Plattensammlung haben, sollten sich das Album
definitiv mal zu Gemüte führen. Fans der
Band wissen ja, was sie erwartet.
#martin reiter
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