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| No More Encore For
Those Times To Feel Alive |
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Spaßmacher!
11. Mai 2006
Funpunk aus Österreich par excellence: „No
more encore“ veröffentlichten mit „For
those times to feel alive“ ihr zweites Studioalbum.
Wenn man etwas gut kann, dann sollte man damit weitermachen.
Diese goldene Lebensweisheit betrifft außer dem
begabten Bombenbastler nahezu jede vernünftige
Tätigkeit des menschlichen Daseins. Wie uns die
vier Jungs von „No more Encore“ bereits
auf ihrem ersten Silberling „A hard night´s
morning“ bewiesen haben (hier
geht's zum FRITZ-Review)
können sie auch etwas gut. Schnelle Drums, punktypische
Klampfgitarren und witzige Lyrics, die zwischen Deutsch
und Englisch herumspringen als wäre Esperanto
längst schon kein Thema mehr. Funpunk sollte ja
im besten Fall, wie der Name schon sagt, Spaß machen,
und genau darauf verstehen sich die Jungs aus der Marktgemeinde
Perchtoldsdorf in der Nähe von Wiener Neustadt.
Nachdem NME in den vergangenen Jahren auf einigen Festivals
bzw. als Vorband für namhafte Acts wie Avril Lavigne,
Lagwagon oder auch 3 Feet Smaller behauptet haben,
wollen sie 2006 nun vollends zum Jahr des melodischen
Funpunk aus Niederösterreich machen.
Wer vor der Veröffentlichung des zweiten Albums
bereits eine Tour-CD mit dem klingenden Namen „that´s
exactly what happened inside your mum“ herausgebracht
hat, dem mangelt es möglicherweise an vielem,
aber an Selbstvertrauen sicher nicht. Wer dann darüber
hinaus erst um die 20 ist, der hat vielleicht tatsächlich
das Potential in die, zugegebenerweise recht großen,
Spuren von „Green Day“, „Sum 41“ und
Konsorten zu stapfen. Zu wünschen wäre es
den Jungs von NME mit Sicherheit.
Mein persönlicher Favorit auf „For those
times to feel alive“ ist „Damn Good Friends“,
ein sympathischer Track mit locker-beschwingten Gitarren,
der den Sommer ins Zimmer leuchten lässt und,
wie sollte es auch anders sein, ein einfach-gut-drauf-Song
ist.
Ob es sich für eine waschechte Punk-Combo gehört,
in einem H&M-Store zu spielen (so geschehen am
31.08.2005 in Budapest) sei dahingestellt - fest
steht hingegen, das „No more encore“ mit „For
those times to feel alive“ einen weiteren Schritt
auf dem langen Weg zum Main-Act gegangen sind.
#günther schmidhuber
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