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| Metal Church The
Weight of the World |
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Dying Roots Of Metal
20. Juli 2004
Predigten der härteren Art wollen Metal Church
auf ihrer neuen Scheibe "The Weight Of The World"
verbreiten. Leider vergeblich!
Von Metal Church, die mittlwerweile schon seit 20 Jahren
in ihrer ganz eigenen Kirche sind, hätte man eigentlich
nach dem Ausstieg des bisherigen Sängers nichts
Neues erwartet. Doch jetzt, fünf Jahre nach "Masterpeace",
haben sich die Mannen Kurdt Vanderhoof (Gitarrist/Songwriter)
und Kirk Arrington (Schlagzeuger) mit dem Ex-Rothweiler-Sänger
Ronny Munroe frisches Blut an Bord geholt.
AC/DC - nur nicht so experimentell, Accept - nur nicht
ganz so hart, Twisted Sister - nur nicht ganz so schrill.
So könnte man den Stil des neuen Albums beschreiben.
Von Anfang an wird ein Midtempo durchgezogen, welches
leider ziemlich unspektakulär daherkommt. Eine
gute Form macht der neue Sänger Ronny Munroe, der
in den Liedern total aufzugehen scheint. Doch so wie
die Band mittlerweile in die Jahre gekommmen ist, so
scheint es auch ihrer Musik ergangen zu sein. Einzig
und allein der erste Track "Leave Them Behind"
kann wirklich überzeugen.
Trotz allem kann man am ruhigeren Rhytmus Gefallen
finden und die Musik perfekt im Hintergrund laufen lassen.
Am besten man summt bei bekannten Zeilen mit und denkt
an alte - bessere - Metal-Church-Zeiten. Wer allerdings
von vornherein keine krachende Musik sondern eher Rock-Balladen
erwartet, der könnte wirklich Gefallen an dieser
Scheibe finden. Wer aber gerne auch mal seine Haare
bei einem geschickten Bang fliegen lassen will, der
wird enttäuscht.
Vielleicht hätte Band-Leader Kurdt sich mehr auf
sein eigenes Projekt als auf dieses konzentrieren sollen
und uns somit diesen schwachen Auftritt der einst hochgelobten
Metal-Veteranen ersparen können.
#manfred jansky
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