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| Iron Maiden Dance
of Death |
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Eiserne Jungfrau Nr. 23
8. Oktober 2003
Die britische Heavy-Metal-Band Iron Maiden veröffentlicht
mit "Dance of Death" ihr mittlerweile 23.
Album.
Nach 23 Dienstjahren und zwei Jahrzehnte nach dem Durchbruch-Longplayer
"The Number of the Beast" stehen Iron Maiden
immer noch ganz weit oben auf der Best-of-Heavy-Rock-Liste.
Grund genug, die Fans mit neuem Stoff in Form von "Dance
of Death" zu versorgen.
Und schon beim ersten Durchhören wird klar: Maiden
ist und bleibt Maiden. Keine Spielereien oder Stiländerungen,
die sechs Engländer ziehen ihr Heavy-Ding durch
wie eh und je.
Aber das soll keinesfalls heißen, dass sie billige
Kopien ihrer früheren Songs auf den Markt werfen.
Vielmehr sind Iron Maiden mit ihrem unverkennbaren Musikstil
einfach schon so verwachsen, dass jegliche Abweichung
von dieser Schiene ein unerwarteter Bruch wäre.
Maiden-Fans erwarten Maiden-Songs und die sind halt
mal in der Maiden-Schublade zuhause.
Die CD ist mit elf Tracks und einer Spielzeit von knappen
70 Minuten ordentlich vollgestopft und bietet - bis
auf den schrecklich platten Refrain im Opener "Wildest
Dreams" (Video
anschauen, das ist absolut genial gemacht!) - solide
Metalkost. Ein Highlight ist sicher der Titelsong "Dance
of Death", der in seiner Breite an Maiden-Perlen
wie "Rime of the Ancient Mariner" oder "Alexander
the Great " erinnert.
Fazit: Die eisernen Jungfrauen haben mit Dance of Death
das Rad sicher nicht neu erfunden, das Album ist aber
mit überdurchschnittlich guten Songs gepflastert
und somit sicher einen Kauf wert.
Da die Jungs auf ihrer aktuelle Tour uns Österreicher
wohl vergessen haben, müssen die einheimischen
Fans entweder nach Prag (22. 10.), München (24.
10.) oder Zürich (30. 10.) fahren, um Iron Maiden
live zu erleben.
#michael einböck
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