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| Left Alone Lonely
Starts & Broken Hearts |
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Punk mit Herz
8. Juli 2005
Tätowierte Irokesenträger singen von
der Liebe – klingt seltsam? "Left Alone" zeigen
auf "Lonely Starts & Broken Hearts", wie’s
geht!
1996 gründete Elvis Cortez (Gesang/Gitarre)
zusammen mit seinen drei Freunden Rick, Ramrod und
Noe die Punk/Ska Band "Left Alone" und fing
in bester DIY ("Do It Yourself") Manier an, sich um
alle Belange der Band zu kümmern. So gründete
er seine eigene Plattenfirma, buchte die Tourneen und
stellte sogar in Eigenregie das Merchandise
her. 2003 begleitete Elvis die berühmte "Vans
Warped Tour" als Roadie und sicherte nebenbei gleich
einen Platz für "Left Alone" im darauffolgenden
Jahr der Tour.
Was sich in neun Jahren Bandgeschichte so alles an
"Lovestories" ereignet hat, erzählt
uns Elvis nun auf "Lonely Starts & Broken
Hearts". Wenn man so will, dann könnte man
das Album als eine Art Konzeptalbum zum Thema Liebe
bezeichnen – ob nun die Beziehung zu einer Frau,
die innige Bindung zu besten Freunden oder die Liebe
eines Mannes zu seinem Auto, die in "My 62" thematisiert
wird - hier geht es eindeutig um Herzensangelegenheiten.
Soundtechnisch orientiert sich das Quartett am dreckigen,
rauen Punksound der 70er. So kommen einem beim Genuss
des Albums unweigerlich Namen wie "The Clash", "UK
Subs" oder auch neuere Bands, die den Spirit von `77
am Leben halten, wie "Rancid" in den Sinn.
Insgesamt versammelt "Lonely Starts & Broken
Hearts" 13 Songs, von denen bis auf drei Ska-Ausnahmen
allesamt recht flott nach vorne rocken. Und auch der
eine oder andere Refrain brennt sich ins Langzeitgedächtnis:
So ertappe ich mich immer wieder, wie ich den Refrain
von "Broke My Heart" vor mich hinsumme/singe.
Auf der Ska-Seite weiß vor allem "Another
Feeling" zu überzeugen.
Nach einem furiosen Start geht der Platte allerdings
im Mittelteil etwas die Puste aus, bevor es ins versöhnliche
Finale geht. Alles in allem handelt es sich aber bei
"Lonely Starts & Broken Hearts" um ein gelungenes,
solides Streetpunk-Album, das besonders Anhängern
von oben genannten Bands gefallen dürfte.
#martin reiter
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