 |
 |
| The Kooks Inside
In The Inside Out |
|
 |
 |
|
|
|
 |
 |
Vier klane Indie-aner
25. April 2006
"The Kooks" aus Brighton präsentieren
mit "Inside
In The Inside Out" ein Debütalbum, das sich sehen
lassen kann.
Nach einem Stück des David
Bowie-Klassikers "Hunky
Dory" benannt, durchschnittlich noch keine 20
Lenzen auf dem Buckel und - als wäre das noch
nicht genug - ein Erstlingswerk voll Frühling,
Melodie und interessanten Eigenheiten: The Kooks
mit "Inside In The Inside Out".
Ob es so toll ist, andauernd
mit den "Arctic
Monkeys" verglichen zu werden stelle ich in Frage.
Doch wie schon in etlichen Musikgazetten zu lesen war,
steht tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit
zu oben genannten ausser Frage. "The Kooks",
vier Musiker aus Brighton rund um den 19-jährigen
Sänger Luke Pritchard servieren wie ihre Brüder
im Geiste intelligenten Indie-Rock-Pop, der schnell
ins Ohr geht und sich es dort auch bequem macht.
Die Bandgeschichte beginnt, wie könnte es auch
anders sein, an einer englischen Musikschule, an der
sich die Vier über Freunde kennenlernen. An dieser
Schule sollen sie für einen Auftritt einen Song
covern, und entscheiden sich für "Reptilia" von
den "Strokes" . Die Geschichte nimmt ihren
Lauf, sehr schnell sogar. Drei Monaten nach diesem
Schulprojekt nehmen die Jungs bereits Demotapes mit
eigenen Ideen auf und versuchen mit diesen Aufnahmen
erste Konzerte zu organisieren. Doch statt an einen
Stage-Booker geraten "the Kooks" an einen
Musikmanager der die Band knall auf Fall unter Vertrag
nimmt. Dieser geht nun mit den Tapes hausieren und
landet mit "Virgin-Records" gleich einen
Volltreffer, doch die Band ziert sich etwas. Sich nach
drei Monaten Bandbestehen gleich von einem Major-Label
signen zu lassen ist wohl nicht unbedingt jedermanns
Sache.
Als Beweis das sich "the Kooks" schließlich
doch darüber getraut haben halte ich "Inside
the inside out" in meinen Händen, ein sehr
frisches, sicherlich noch jugendliches aber trotzdem
(oder gerade deshalb) selbstsicheres Erstlingswerk
der Engländer. Hier sind die "Strokes" ebenso
rauszuhören, wie ein bisschen "the Cure" oder
auch auch eine Kombo namens "Mando Diao".
Der akustische Opener "Seaside" stimmt
schön auf die CD ein, natürlich gibt es auch
schwächere Momente doch da dies eben ein Erstlingswerk
ist blickt man gerne über diese hinweg.
FRITZ schließt sich einem Amazon-Rezensienten
voll und ganz an, der die Empfehlung "schnell
kaufen, bevor sie Supermodels und Schauspielerinnen
kennenlernen und sich nicht mehr auf ihre Musik konzentrieren
können" zu Bedenken gab.
#günther schmidhuber
|