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Irrationaler Weltenbrand
4. Oktober 2005
Die Power-Metaller von "Ekpyrosis"
aus Österreich zeigen, wie's geht. Einzig der
Plattenvertrag fehlt noch zum Glück.
Die österreichische Band "Ekpyrosis" gehören
zu den wenigen wirklich einzigartigen, unkonventionellen
und in keine Kategorie passenden Bands der europäischen
Metal-Scene. Nur schade, dass es bisher kaum jemand
gemerkt hat. Obwohl die Band doch schon fünf Alben
veröffentlicht
hat. Zum Beispiel 2002 das exzellente Album "After
War" über Mausoleum Records. Doch nach dem
Album war’s aus mit dem Plattendeal. Somit erschien
das aktuelle Werk "Irrational" im Frühjahr
auch wieder als Eigenproduktion.
Mit "The New Generation" starten Ekpyrosis
gleich mit vollem Tempo durch. Im Gegensatz zum bisherigen
Material sind die progressiven Elemente vielleicht
ein wenig unwichtiger geworden, dafür gibt's auf "Irrational" Power-Metal
satt. Es darf gebangt und gemosht werden bis die Mauern
einfallen. Trotzdem knüppeln Ekpyrosis
nicht blind drauflos: gut arrangierte Breaks und Tempowechsel
lassen keine Langeweile aufkommen.
Jeder Ton, den Christian Gruber je nach Stimmung
ins Mikro brüllt oder singt, passt einfach perfekt.
Bestes Beispiel dafür: "In Devil's
Hand", das mit abgehackten Gitarrenriffs, die
von Keyboardeinsätzen begleitet werden, beginnt.
Anfangs ist Christian Grubers Stimme noch klar, aber
mit jeder Sekunden des Liedes steigert sich auch der
Gesang immer mehr zum Aggressiven.
Insgesamt gibt es zehn Hammersongs mit eingängigen
Refrains und nackenbrechenden Riffs, wirkliche Ausrutscher
wird man nicht finden. Ein Plattendeal wäre jetzt
alles was zum Erfolg noch fehelen würde. Ein
bisschen "Irrational" wäre
es wohl, wenn die fünf Steirer das nicht schaffen.
Zu schade, wenn diese Band nicht endlich der Welt zeigen
kann, dass auch Österreicher guten Metal machen
können.
#manfred jansky
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