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| Dry Kill Logic the
dead and dreaming |
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Grüße aus Hells Kitchen
16. Oktober 2004
Dass Kompromisse nicht die Stärke von "Dry
Kill Logic" sind wird auf "the dead and dreaming"
sehr schnell klar . . .
Das neue Kind von "Dry Kill Logic" nennt
sich "the dead and dreaming" und begrüßt
den Hörer bereits in den ersten zehn Sekunden mit
markerschütternden Lauten, zu welchen manche Menschen
scheinbar im Stande sind.
Die Band existiert bereits seit 1993 (in der Anfangszeit
noch unter dem Namen Hinge), und obwohl die vier NuMetaller
somit schon weitaus länger auf den Bühnen
dieser Welt vertreten sind als beispielsweise Genregrößen
wie "Slipknot" (erstes Album 1999) ist ihnen
bis jetzt der große Durchbruch verwehrt geblieben.
Die vier Gesellen rund um Frontmann Cliff Rigano haben
letzten Monat ein Konzert mit den Rockpionieren Motörhead
im Rahmen der "Viva Hells Kitchen"-Show in
Hannover gespielt. Weitere Shows in Europa sind derzeit
nicht unmittelbar in Planung, da sich "Dry Kill
Logic" mit vollem Einsatz auf zahlreiche Auftritte
in den Staaten stürzen.
"The dead and dreaming" strotzt vor Gitarrenriffs,
wahnwitzig schnellen Drumparts, Energie und Vocals,
die auch ohne weiteres als unkontrollierte Wutausbrüche
durchgehen könnten. Schonungslos wird auf den Hörer
eingebrüllt, nicht allerdings ohne auf das bereits
von "Slipknot" bekannte Quäntchen Melodie
zu verzichten. Grundsätzlich wird hier kein Blatt
vor den Mund genommen, die verpflichtende "I hate
everything"-Message der NuMetal-Bands wird zur
Genüge vertreten. Der Track "Hindsight"
hebt sich aufgrund seiner "Sanftheit" gegenüber
dem Rest des Albums ab und lässt es sogar das eine
oder andere Mal zu, Textstellen zu verstehen ohne in
den Lyrics nachsehen zu müssen ;-)
Wer eine CD sucht, um mal wieder den Sandsack so richtig
zu malträtieren, oder sich auf sonstige Weise abreagieren
will, dem sei dieses Album wärmstens empfohlen,
ansonsten denke ich, dass hier nur hartgesottene Metal-Jünger
ihren Gefallen daran finden werden - diese kommen dann
allerdings voll auf ihre Rechnung.
Der Gue verleiht "the dead and dreaming"
7 von 10 Albträumen.
#günther schmidhuber
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