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Tobsuchtsanfall
18. Jänner 2006
Die angeblich schnellste Melodic-Power-Metal-Band
"Dragonforce" veröffentlichte
vor kurzem ihr drittes Album "Inhuman Rampage".
Unmenschlich
herumtoben: Der Album-Titel
"Inhuman Rampage" ist fast noch eine Untertreibung
für
Dragonforces aktuelle Kreation. Aber sie werden
ja auch nicht umsonst die "schnellste Melodic-Power-Metal-Band
der Welt" genannt. In jedem
Lied schmettern die fünf Briten einem die Gitarren-Soli
ohne Erbarmen entgegen und die Doublebass hämmert
mit ihrer ganzen Macht auf die Gehörgänge.
"Inhuman Rampage" ist erst das dritte Album
von Dragonforce, aber schon jetzt machen sie Bands
Konkurrenz, die doppelt so lange im Geschäft sind.
Die Gruppe wurde 1999 gegründet - damals hießen
sie allerdings Dragonheart. 2003 kam das erste Album
namens "Valley Of The Damned"
gefolgt von der 2004-Scheibe "Sonic Firestorm".
Sofort fällt einem der einzigartige Sound der
Band auf, wenn man die Scheibe hört. Die Lieder
sind mit einer Durchschnittsdauer von sieben Minuten
recht lang geraten - sie werden aber trotzdem nicht
langweilig. "Trail of Broken Tears" ist die einzige
Ballade des Albums - sie hat dennoch drei Soli.
Und auch sonst ist
von Gitarren- über Keyboard- bis hin zum Basssolo
alles auf "Inhuman Rampage" vertreten, was das Metallerherz
erfreut.
Für Neulinge wird das Album sicher eine umwerfende Überraschung
sein. Wer die Vorgänger kennt, wird sich
vielleicht über die Änderungen oder einfach
den härteren Stil ärgern. Aber trotzdem ist
es immer noch der geniale Dragonforce-Sound.
In einem Interview sagte der Gitarrist Herman Li:
"Am neuen Album nutzen wir die ultimative Formel, die
noch keiner gebraucht hat. Heftigkeit, Chaos und Melodie
mit all den Dragonforce-Markenzeichen plus einiges
mehr. Für uns ist das die nächste Evolution
im Dragonforce-Sound. Ich habe noch nie ein Album gehört,
das wie Inhuman Rampage klingt."
#manfred jansky
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