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| Dead Soul Tribe The
January Tree |
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Düstere Klangwolke
6. Oktober 2004
Dead Soul Tribe bringen mit "The January Tree"
ihr drittes Album innerhalb von nur drei Jahren auf
den Markt.
Ein laubloser, einsamer Baum ziert das Cover des aktuellen
Dead-Soul-Tribe-Albums und gibt hier auch sofort Aufschluss
über den Inhalt: düster, progressiv, emotional
und vor allem eines: melancholisch.
Die Texte drehen sich um Einsamkeit, Isolation, Schmerz
und die omnipräsente Dunkelheit in unserer aller
Leben. Die ersten Klänge erinnern sehr stark an
Alice In Chains, jedoch nachdem ich das ganze Album
durch hatte, kam mir die Verwandtschaft zu Bands wie
Tool und A Perfect Circle in den Sinn.
Midtempo, manchmal verzweifelt klingende Soli und
teilweise Frauenchöre sind angesagt und bestimmem
bis auf einen kleinen Ausreißer das ganze Album.
Der Ausreißer ("Wings Of Faith") erinnert
stark an Ministry und gibt eindeutig eine höhere
BPM vor als die übrigen Tracks - dieses auflockernde
Intermezzo hat man bei der allgemeinen Düsternis
und der bedrückenden Klangwolke auch durchaus nötig,
an dieser Stelle: Danke Herr Graves.
Die Abmischung des Gesamtstücks ist gut gelungen
- die Gitarrenriffs sind rocklastig im Vordergrund,
jedoch ohne den Gesang von Devon Graves in den Hintergrund
zu stellen. Die Riffs sind trotz der Schwere durchaus
rockig und können (und werden auch) die Fans von
mehreren (Rock-)Musikrichtungen vor die Boxen bannen.
Fazit: Ein sehr gutes Stück Musik, das zum mehrmaligen
Anhören animiert, intelligente, gefühlsvolle
Musik. Weiter so! Anspieltipp: "The Love Of Hate".
#stefan prosser
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