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BOmbastisch
14. April 2004
Ex-Mongo und Fünf-Sterne-Deluxe-Member Bo rappt
mit "Best of III" in neue Sphären.
Es ist wahr, wir sind so viele in der ganzen
Nation, alle Leute die nicht rauchen, ihr gehört
nicht dazu. Wer kein THC im Blut hat, wird sofort kontrolliert,
die Polizei winkt raus, Nüchterne werden terrorisiert
(aus Bau).
Seid ihr bereit für das Bo?
die erste Auskopplung bot bereits einen kleinen Vorgeschmack
auf das strange Projekt Best Of III. Ex-Mongo
Bo verwirrt mit seinem Album-Debut: Synthie-Melodien,
ungewohnte Beats und Sample freie Instrumentals wollen
anfangs nur schwer ins Ohr.
Das Konzept, in dieser Form neu im Deutsch-Rap, überzeugt
aber spätestens beim zweiten Reinhören. Einmal
drinnen, massiert Das Bo mit funkigen Reimen Trommelfeld
und Nacken, spielt sich mit Text und abgehackten Rhythmen
und schickt den Hörer in chillige Sphären.
Alles Zufall? Nicht nach Bo. 2000 hinterließ
er mit Türlich, türlich (Sicher Dicker)
erste Fußstapfen als erfolgreicher Einzel-Künstler.
Danach ging der Hamburger erst mal auf Tour mit seinem
zweiten Standbein Fünf Sterne Deluxe.
Die Crew hatte gerade ihr zweites Album am Start, als
Bo den Drang verspürte, Solo-Scheite nachzulegen.
Dabei kreierte er entgegen dem Trend sich amerikanischen
Vorbildern anzupassen - einen völlig neuartigen
Sound. Das ist ihm gelungen. Schade nur, dass das Kopfnicken
von kurzer Dauer ist. Best Of III könnte
ruhig ein paar Tracks mehr vertragen vor allem
solche wie die Kiffer-Hymne Bau. Selbst
Samys Grüne Brille ist nicht annähernd
dicht gereimt. Give us more!
#stephan kliemstein
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