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Wiener Hip-Hop
8. Dezember 2004
Die "Crosscodes" zeigen auf ihrem Hip-Hop-De-bütalbum
"The Birth" keine Berührungsängste
mit dem R & B- oder Pop-Genre.
"Crosscodes" - Schon einmal etwas davon gehört?
Auch ich stolperte eher durch Zufall über diese
CD und konnte mir absolut nichts darunter vorstellen.
Und was macht man da im Internet-Zeitalter? Googlen
natürlich! Dabei kam ich auf die offizielle Website
der Band. Und als Absolvent einer HTL für Mediendesign
muss ich sagen, dass mir diese Website sehr gefallen
hat - und das ist auch der eigentliche Grund, warum
ich dann die Musik und die Mitglieder von Crosscodes
einmal näher unter die Lupe genommen habe.
Schon die drei Bandmitglieder von Crosscodes versprechen
eine gute Kombination verschiedener Stile. Da hätten
wir einmal Ramuos aus Syrien, dann Terry aus Nigeria
und Rameez, dessen Eltern aus Nigeria und aus Pakistan
stammen. Und als fünftes Land beeinflusst dann
auch noch Österreich die drei Musiker, denn die
Band ist nirgendwo anders als in Wien stationiert.
Die 21 Track ihres Debütalbums "The Birth"
lassen sich allesamt dem Genre "Hip-Hop" zuordnen,
obwohl sowohl Einflüsse aus Pop- als auch aus R'n'B-Richtung
erkennbar sind.
Interessant ist vor allem, dass Ramuos, Terry und
Rameez erst 16 Jahre alt sind. So sehen sie viele Dinge
ihres täglichen Lebens noch aus anderen Perspektiven
als die "Erwachsenen". Um etwas dazuzulernen
lassen sich Crosscodes jedoch bei diversen Tracks von
älteren Mitgliedern ihres Musikgenres unterstützen.
Sei es jetzt der "Raga Lord" Claud Tissa oder
auch der Produzent von Crosscodes, Felix Okon, die hier
kräftig mitwirken und die Band vielleicht zu den
Newcomern auf dem Hip-Hop-Sektor formen.
Die meisten Tracks der Boys sind in Englisch verfasst,
was mir als Fan der deutschen Musikszene zwar nicht
so zusagt, aber da hat natürlich jeder seinen eigenen
Geschmack.
Fazit: Also für alle, die Hip-Hop, der weniger
"kommerzielle" Richtung mögen, ist "The
Birth" wirklich zu empfehlen. Bedenkt jedoch Eines:
Der Hip-Hop der"Crosscodes" wird hier mit
anderen Musikstilen kombiniert und das muss nicht unbedingt
jeder gut finden. Aber vielleicht entdecken genau dadurch
manche ihren Geschmack für dieses Genre.
#michael mayrhofer-r.
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