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| Comaah The
Beautiful Empty |
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Koma-Killer
12. Juli 2005
Die österreichische
Band "Comaah" bietet epischen Breitwand-Schwermetall
erster Güte und legt mit "The Beautiful
Empty" ihr Debütalbum vor.
Diese unsere Republik hat an zeitgenössischen
musikalischen Ausdrucksformen wahrlich
mehr zu bieten als nur entspannte Elektroniktüfteleien
und massentauglichen Mitsingpop. Die vor drei Jahren
gegründete Band "Comaah"
beweist dies auf ihrem Erstlingswerk auf fulminante
Art und Weise.
Schon das zweite Lied der CD, "Lotus",
reißt einen mit dem sagenhaften Refrain aus dem
Sessel (falls man gerade sitzt). Das Wechselspiel von
leisen und lauten bzw. harten Liedteilen gelingt spielerisch.
Die Produktion der Platte steht internationalen Produktionen
um nichts nach und wartet da und dort mit der einen
oder anderen klangtechnischen Raffinesse auf.
Die Nummern gehen durch ihre epochale Wirkung und
musikalische Vertracktheit zwar nur schwer ins Ohr,
doch dies ist wohl auch nicht beabsichtigt. Vielmehr
geht’s darum, vielschichtigen Emotionen ein Zuhause
zu geben, um dann unvermittelt auszubrechen, loszurocken.
Und zwar mit voller Breitseite. Mit "Mavie" befindet
sich sogar eine für derartige Rockungeheuer untypische
Klavierballade samt Streichereinsatz auf dem Album.
Gelegentlich wohnt den Liedern eine gewisse Langatmigkeit
inne, die für eingefleischte Schwergitarrenverrückte
jedoch wohl kein Problem darstellen dürfte. Die
Texte von Sänger Thomas Wohl lassen einen zwar
zumeist mit einem Fragezeichen im Kopf zurück,
die gesangliche Leistung aber verdient ein Ausrufezeichen!
Allen, die in diesem Sommer nach Leichtigkeit und
Freude Ausschau halten, dürfte die Platte von
Comaah Mühe bereiten. Wer jedoch ein Ventil sucht,
um Aufgestautes abzulassen und rauszuschreien, der
liegt mit "The Beautiful Empty" genau richtig.
Sehr spannend das, weiter bitte!
#robert innerhofer
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