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Verdorbene Bälger
14. Juli 2003
Die Beatbrats melden sich zurück: Rücksichtslos,
verdorben, anspruchsvoll?
I don´t wanna walk, I don´t wanna
talk, I don´t wanna be home staring at my clock
I just wanna be, down by the sea. Tainted
ist nach dogs are born to sleep in the sun
und tired, loney, fucked up good der dritte
Longplayer der Beatbrats, mit dem die vier Jungs aus
Kärnten ihrem Namen Ehre machen.
Bratley, Candee, Pete und Chris, alle um die Zwanzig,
werfen mit tainted zwar keine Perle des
Genres auf den Markt, beweisen aber, dass die heimische
Punk-Szene kommerziell erfolgreichen Gruppen wie den
Donots aus Deutschland um Nichts nachsteht.
Zwar bieten Sound und Lyrics wenig Innovatives, dafür
kann das neue Album der Kärntner mit jeder Menge
Unterhaltungswert punkten. Don´t waste my
time, 12 feet 10 sowie caught
und eine Vielzahl der 13 Tracks auf tainted
handeln von ein und demselben Lebensgefühl: Spaß
zu haben, zu sagen was man denkt, nichts auf die Meinung
anderer zu geben und vor allem eines - zu feiern. Tiefsinniges
wird meist oberflächlich thematisiert, melancholische
Zeilen kommen gar nicht vor.
Wenn auch etwas seicht und abgedroschen, man sollte
sich die Zeit nehmen, reinzuhören tainted
sorgt auf jeden Fall für gute Stimmung.
#steph
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