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Heilige Kuh des Black Metals
22. Mai 2003
Vier Monate nach "Nordland I" erscheint
nun der zweite Teil der Viking Saga von Bathory.
Quorthon, der Mann hinter Bathory führt konsequent
weiter was er schon seit den Anfangstagen, genauer gesagt
1984, macht.
Auf seinem nunmehr zwölften regulären Studioalbum
(es erschienen ausserdem noch vier Best-Of's und zwei
Alben unter dem Namen Quorthon) macht das Urgestein,
der früher als skandinavische Antwort auf Venom
und Celtic Frost galt, was er am besten kann: Starke
Songs schreiben die dem Nachwuchs zeigen, wo der Thorshammer
hängt.
Und Thor scheint dem neuen Output gnädig zu sein,
denn schon das Intro "Fanfare" ist von Donnerschlägen
begleitet, die alle "Ungläubigen" in
die Flucht treiben. Weiter geht`s mit "Blooded
Shore", bombastische Wikingerchöre, geniale
Gitarrenarbeit und Quorthons unverwechselbarer Gesang
verleiten fast dazu, sich schnellstens literweise Met
zu besorgen, den "Herr der Ringe" einzuwerfen
und sich in eine Welt der Fabeln und Schlachten entführen
zu lassen, aus der man nur ungern wieder entfliehen
will.
Jeder Track auf dem Album ist eine Reise in vergangene
Zeiten, eine musikalische Ode an eine Welt ohne Technik,
wo Fenriz der Wolf das Ragnarök herbeiheult und
die drei Nornen die Weltenesche Yggdrasil vor dem Verdörren
bewahren. "Nordland II" ist die Vertonung
der Edda (eine Ansammlung von Helden- und Götterliedern),
ein Pflichtkauf für jeden der sich Viking Metal
Fan schimpft und alle anderen, die harsche nordische
Schwarzkunst zu schätzen wissen.
Kleiner Tipp noch am Rande, Black Mark veröffentlicht
"Nordland I + II" auch als schmucke Doppel
LP in durchsichtigem Vinyl mit Gatefold Cover.
#helli
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