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| Ayreon The Human Equation | |
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Die Reise ins Ich 7.
Juni 2004 Gefühle werden zu Personen, Ängste werden
in einem Kampf um Leben und Tod bezwungen. Das Musik-Epos "The Human Equation"
von Ayreon. Arjen Anthony Lucassen, der Macher des niederländischen
Projekts Ayreon, schart in unregelmäßigen Abständen Dutzende
von Vokalisten und Musikern aus aller Herren Länder um sich und sperrt
sich mit ihnen ins Studio. Diesmal ist die Geschichte, die auf 2 CDs mit einer
Laufzeit von über 100 Minuten erzählt wird, kein Märchen oder Sci-Fi-Abenteuer
wie die bisherigen Alben, vielmehr ist es ein musical-ähnliches Gemisch
aus Metal, Folk, Jazz, Psychodelic und vielen anderen Musik-Richtungen. Zur
Story: Nach einem mysteriösen Autounfall, erwachend in einer Welt aus Gefühlen,
probiert sich der Held in "Ayreon" zum Leben durchzukämpfen. Doch
immer wieder gibt es Abwege und neue Emotionen und Erinnerungen, die ihn tiefer
in die Welt seines Komas ziehen. Als Gaststars hat Arjen diesmal unter
anderen als Sänger James LaBrie (Dream Theater), Marcela Bovio (Elfonia)
oder Eric Clayton (Saviour Machine) für sich gewinnen können. Jeder
hat seine ganz eigene Stimme, die zu seiner Rolle passt, so ist zum Beispiel der
Charakter "Love" lieblich und sanft, "Pain" hingegen wird
nach klassischer Death-Metal-Manier gesungen. Auch ohne zu wissen wer nun wer
ist, fühlt man sofort, welchen Part jede Stimme verkörpert. Musikalisch
glänzt Arjen mit seiner Gitarre, die den Zuhörer mit einem oft auftretenden
Leitmotiv immer wieder ins Geschehen zieht. Andere Instrumente sind Schlagzeug,
Piano, Geige, Cello oder Klarinette bis hin zum Synthesizer.
In manchen
Liedern könnte man zu irischen Rhythmen sofort lostanzen, in anderen treibt
einen der Synthesizer in den positiven Wahnsinn. So viele Stile, Instrumente
und Sänger mögen Anfangs vielleicht abschreckend klingen, doch Herrn
Lucassen gelingt es, alles in einer perfekten Einheit zu verbinden, die einen
nicht mehr loslässt. Allen Fans guter musikalischer und gesangsmäßiger
Leistungen ist dieses Meisterstück des Niederländers nur herzlichst
zu empfehlen. Doch eines sollte man unbedingt mitnehmen auf die Reise ins Ich:
Fantasie. #manfred jansky
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