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Die
österreichische Geschichte der Josef Geiger
Ges.m.b.H. &
Co.KG beginnt mit Josef Anton Geiger, dem Sohn des katholischen Hutmachers
Johann Baptist Geiger, der am 12.Jänner
1807 in Dietmannsried, Landkreis Kempten,
Deutschland, geboren
wurde. Josef Anton Geiger meldete im Jahr
1828 das Hutmachergewerbe in Frankenmarkt, Oberösterreich
an ( Foto 1:
Das Geiger Stammhaus in Frankenmarkt im Jahr 1908). Schon bald eröffnete
Geiger eine Verkaufsniederla ssung
in Vöcklamarkt ( Foto 2: Goldprägung in einem Hutleder um 1920).
Im Jahr 1919 wurde die Salzburger Niederlassung
in der Judengasse 4, Ecke Brodgasse eröffnet.
In diesem Geschäft, das heute das Kommerzkundenzentrum
der Salzburger Sparkassa beherbergt, befand
sich vorher der Kürschner Gollhofer (Foto 3: Ansicht des Huthauses Geiger
im Jahr 1919). Auf Grund des guten Geschäftsganges
mietete Josef Geiger das gegenüber liegende Geschäftslokal im heutigen
Gehmacherhaus unter der „Goldenen Birne“
dazu (Foto 4: Filiale in der "Goldenen Birne"). Bereits
11
Jahre später wurde das Geschäft im Stil der Zeit umgebaut (Foto 5: Geschäft
Judengasse 4 nach dem Umbau im Jahr 1930).
Im zweiten Weltkrieg
wurde ein Teil
des Hauses beschädigt und Ende der Fünfziger Jahre wiederaufgebaut.
Wenige Jahre später, 1962, übersiedelte
die Firma Geiger an den heutigen Standort Residenzplatz
5. In diesem historischen Gebäude, das auf
römischen Grundmauern errichtet ist und bereits im Jahr 1418 als
„Zinngießerhaus am Aschhof“ urkundlich als
Handwerkerhaus ausgewiesen ist, wurde das Hutgeschäft Geiger am 23.
Juli 1962 feierlich eröffnet (Foto 6: Herr Josef Geiger, der Urenkel
von Josef Anton Geiger begrüßt die ersten Gäste bei der Eröffnung des
Hauses am Residenzplatz am 23.7.1962).
Sechs Jahre später, 1968 erwarb Josef Geiger den ersten Stock des Hauses
und baute ihn zur Damenabteilung um.
1970 endete die Geschichte der Firma Geiger
als reines Hutgeschäft: Bedingt durch das größere Platzangebot und den
Rückgang der Hutnachfrage
wurde ein zweites Standbein gesucht: Trachtenmode.
Die Firma nennt sich seither
Hut- und Trachtenmoden Geiger und ist neben den traditionellen Hüten
auf Walkwaren der bekannten Tiroler Erzeuger
GEIGER und GIESSWEIN spezialisiert.
Die Eigenerzeugung wurde bereits in der Zeit des zweiten Weltkrieges
eingestellt. Geiger und seine Söhne erreichten im 19. Jahrhundert eine
ökologische Produktion, von der man heute nur träumen kann: In Geigers
Hut- Schuh- und Wild-Handlung wurde das
Hasen- und Rehhaar zu Hutfilzstumpen und das Leder zu
Schuhen verarbeitet. Das Fleisch wurde sofort verkauft (siehe Foto 1)
. Heute verfügt die Firma über hervorragende inländische (z.B. Bittner,
Habsburg, Tegischer, Zapf, ...) und ausländische ( Borsalino,
Göttmann, Mayser, ...) Hutlieferanten.
Die Philosophie der Firma Geiger liegt in der Bevorzugung
inländischer Erzeugnisse und bester Qualität. So wie unsere Vorfahren
vor 100 Jahren legen wir heute größten
Wert auf natürliche Materialien ( Schafwolle,
Hasenhaar, Leder ) und versuchen Produkte mit Kunstfase rn
zu vermeiden.
1998 eröffnete Peter Macho, der Enkel von Josef Geiger und seine Frau
Gabi die Kinderabteilung „`s Jopperl“ um
die Ecke des Hauptgeschäftes
in der Goldgasse 19. Hier werden hochwertige
Trachtenmoden und Hüte für Kinder von 0 bis
15 angeboten (Foto 7: Kinderabteilung „JOPPERL“
in der Goldgasse 19, eröffnet 1998).
Im neuen Jahrtausend hoffen wir, für unsere
qualitativ hochwertige Ware via Internet in der ganzen Welt Liebhaber
zu finden.
Gabi und Peter Macho
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