"Kopfschmerzen und Übelkeit vom unmäßigen Trinken am Vorabend - was mir nur recht geschieht."
Die Tagebücher des Samuel Pepys (1633-1703), längst zum Kanon der Weltliteratur gehörend, haben Maßstäbe gesetzt in der Buchführung des eigenen Ichs. Er machte Karriere in der britischen Marine, war ein angesehener Mann und führte heimlich Tagebücher, in denen ein von Leidenschaften Getriebener ebenso zum Vorschein kommt wie ein witziger Beobachter der Menschen seiner nächsten Umgebung.