Es gibt eine Generation, für die die DDR so entrückt ist wie Dschingis Khan.
Dem will Susanne Fritsche abhelfen, indem sie eine kompakte Geschichte des von der Landkarte verschwundenen Staates mit großen Parolen ("Mehr produzieren, gerechter verteilen, besser leben!") und rigidem Überwachungssystem erzählt. Die Autorin betreibt nicht nüchtern Geschichtsunterricht. Als ehemalige DDR-Bürgerin berichtet sie aus eigener Anschauung, was es bedeutet hat, im Sozialismus heranzuwachsen. Ab 12 J.