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Nicht nur für zeitgemäße Aufstiegshilfen bedarf es moderner Technik. Auch hinter Skiern, Pistenpräparierung und dem Skipass stecken Tüftler – oftmals tätig in Unternehmen mit Sitz im Salzburger Land.
Den Standort in Salzburg, ihre Kunden über den gesamten Globus verstreut: Das trifft bei genauerem Hinsehen tatsächlich auch auf einige Unternehmen rund um den Wintersport zu. Sie haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten starke Marken hervor gebracht, sich in technischen Branchen etabliert, Nischen gefunden oder Weltneuheiten entwickelt und sich damit die Marktführerschaft gesichert.
Sowohl für Tradition als auch für Innovation stehen die zwei Salzburger Skihersteller Atomic und Blizzard. Erst im Juni feierte Atomic sein 50-Jahre-Bestehen, für den Skiwinter 2005/06 präsentiert der Skierzeuger mit 900 Mitarbeitern am Standort Altenmarkt die wohl umfangreichste Produktpalette seit Bestehen. Auch Karl Hofstätter, seit April alleiniger Geschäftsführer von Blizzard, hat große Ziele für das Unternehmen: „Wir werden den Standort Mittersill als Drehscheibe des weltweiten Vertriebes weiter voran treiben. Blizzard ist eine Marke, die das Potenzial hat, eine wahre Edelschmiede zu werden.“
In Sachen Pistenpräparierung vertrauen alle Salzburger Skigebiete auf die Fahrzeuge der Pistenbully, Kässbohrer Gelände Fahrzeug AG in Kuchl. Das Kerngeschäft der Österreich-Zentrale, in der 33 Mitarbeiter beschäftigt sind, umfasst Verkauf, Vertrieb und Service von Geräten zur Pisten- und Loipenpräparierung. Besonderen Fahrzeugen bedarf es, um Steilhängen zu Leibe zu rücken oder Funparks zu errichten. Auch solche Gerätschaften baut Pistenbully. Allein im Vorjahr wurden 130 Fahrzeuge verkauft, womit sich das Unternehmen den ersten Rang um die Weltmarktführerschaft gesichert hat.
Fünf Mio. Skifahrer tragen Skipass am Handgelenk
Sie kennen den Skipass am Handgelenk? Auch den damit verbundenen berührungslosen Zutritt zu Liften und Seilbahnen hat ein Salzburger Unternehmen entwickelt: SkiData in Grödig. Der Skipass am Handgelenk wird heute von fünf Mio. Skifahrern getragen. Vor allem für den Backoffice-Bereich ergeben sich dank der Technik Vorteile. „Die Software der Zukunft wird Gästestromanalysen, Höhenmeter-Sammelsysteme und die Verknüpfung unterschiedlicher Leistungsangebote ermöglichen“, ist sich Jörg Weisser von SkiData sicher. Moderne Chipkarten-Technologien bilden die Leitlinien der Axess AG, situiert im Stadion Wals. Sie kommen in US-amerikanischen Fitnessclubs, europäischen Zoos und Themenparks genauso zur Anwendung wie bei internationalen Messegesellschaften oder in Stadien der Fußball-WM 2006. In den Skigebieten Europas werden jährlich rund 1000 neue Zugangsleser installiert.
Mit dem Panorama-TV schließlich hat das Unternehmen feratel media technologies mit technischem Sitz in Pfarrwerfen den Sprung in die Wohnzimmer und Hotellobbys geschafft. Es zaubert das Wetter auf die heimischen Fernsehschirme und weckt die Lust auf den Skiurlaub. Mehr als 300 Kameras in europäischen Städten und Tourismuszentren sowie im alpinen Raum liefern die Bilder.
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