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Der Salzburger Winter lässt keinen kalt Stellen Sie sich das gesamte Straßennetz der Landeshauptstadt vor. Verglichen mit den Pistenkilometern im Salzburger Land ist das rein gar nichts.
Mit 1700 Kilometern an winterlichen Skipisten verfügt das Salzburger Land über drei Mal mehr „Schneestraßen“ als die Mozartstadt über Asphaltstraßen. Eingebettet in herrliche Bergpanoramen wechseln sich fordernde Buckelpisten und Schwindel erregende Steilhänge mit gut präparierten Familienpisten und reizvollen Flachstrecken ab.
Wer diese Vielseitigkeit einmal am eigenen Leib „erfahren“ hat, weiß warum hier einige der größten Skitalente Österreichs ein geradezu ideales Trainingsumfeld haben: Hermann Maier, Alexandra Meissnitzer und Michael Walchhofer – sowie die Snowboard-Asse Claudia und Manuela Riegler – sind nur ein paar Namen der Sportler, die im Salzburger Land den Grundstein für ihre Karriere legten.
Ski fahren oder Geld zurück
Weltspitze sind die Salzburger übrigens nicht nur im Hinblick auf die sportlichen Leistungen, auch was die technischen Aufstiegshilfen betrifft, macht ihnen niemand etwas vor. Die Anforderungen der Wintersportler erfüllen knapp 600 Liftanlagen – wobei der Plafond noch nicht erreicht zu sein scheint. Jedes Jahr investieren die Salzburger Seilbahnen viele Millionen Euro in Lifte und Schneesicherheit. Allein im Vorjahr beliefen sich die Investitionen auf 500 Millionen Euro. Für diese Saison „steckt“ Österreichs größter Skiverbund, die Ski amadé, 42 Mio. Euro in die Komfortverbesserung. Zum Verbund gehören die Salzburger Sportwelt, Gastein, Hochkönigs Winterreich, Großarltal und Schladming-Dachstein Tauern. Allein ihre Anlagen sind heute in der Lage, exakt 351.817 Personen pro Stunde zu befördern.
Wie viele Neulinge sich wohl unter ihnen finden? Alle Erwachsenen, die heuer ihre ersten Gehversuche auf zwei Brettln machen, offeriert der Skiverbund sowie ausgewählte andere Skigebiete die „Learn to Ski oder Geld zurück“-Garantie. Soll heißen: Wer nach dem 5-Tage-Kurs den Bogen nicht raus hat, bekommt sein Geld für Skikurs und -verleih zurück. Selbst die Hälfte der Kosten für die Übernachtungen gibt’s dann retour. Solche Fälle zu verhindern wissen ambitionierte und erfahrene Skilehrer, die ohne Drill und mit der nötigen Portion Humor das Skifahren und Snowboarden vermitteln. Sie sind es auch, die den Einkehrschwung perfekt beherrschen und zu gegebener Zeit die richtigen Hütten auswählen. Denn auch hier ist die Dichte hoch. Wer spätnachmittags trotzdem durchgefroren die Skier abschnallt und das untrügliche Brennen in den Oberschenkeln spürt, kann seinem Körper Gutes tun und sich in einer Therme oder einem Wellness-Hotel entspannen. Solche Häuser umgeben von majestätischen Bergen finden sich in allen fünf Salzburger Bezirken - in den neuen Gasteiner Thermen etwa, bietet sich dem Saunagast sogar der Blick auf die Skipiste am Hang gegenüber. Die besten Voraussetzungen also für die Regeneration und den Ausblick auf den folgenden Skitag.
DATEN & FAKTEN Das Salzburger Land hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer Großmacht des internationalen Wintertourismus entwickelt. Aus gutem Grund, wie die Zahlen zeigen. Über 1700 Pistenkilometer, 2220 Kilometer an Loipen und 580 Liftanlagen machen die Region zum Skiparadies.
Die Salzburger Bergbahnen gehören zu den sichersten und modernsten weltweit. Sie investierten allein im Vorjahr 550 Millionen Euro in den perfekten Pistengenuss. Eine weitere Zahl ist erstaunlich: Rund 160.000 Wintergäste vertrauen sich Jahr für Jahr ausgebildeten Ski- und Snowboardlehrern an.
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