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Die guten handgestrickten Socken von der Oma waren in früheren Zeiten ein Weihnachtsgeschenk-Klassiker. Gute Socken, insbesondere fürs Skifahren sind auch heute keine schlechte Idee. Doch die Handgestrickten aus Wolle müssen es nicht unbedingt sein.
Auch hier dominiert inzwischen Hightech, um die Füße trocken zu halten. Erstens kühlt ein feuchter Fuß schneller aus als ein trockener und, was viele vielleicht nicht wissen, ein feuchter Fuß ist um ein Vielfaches anfälliger für Hautverletzungen wie Rötungen und Blasen. Um die Füße trocken zu halten, setzen die Sockenspezialisten in erster Linie auf Materialien, die die Feuchtigkeit von der Haut weg ziehen. Das alleine reicht aber nicht, sagt der mit zahlreichen Awards ausgezeichnete Sportsocken-Newcomer X-Socks und setzt auf ein Kanalsystem in den Socken, das ähnlich wie ein Kamin, die feuchte Luft nach oben aus dem Skischuh abführt.
Passform und Polsterung Ganz entscheidend für das Wohlbefinden der Skifahrer-Füße ist natürlich die Passform der Socken. Denn dass Falten oder zu viel Sockenmaterial für Druckstellen oder Blasen sorgen, hat wohl fast jeder schon einmal erfahren. Da ist die Entwicklung von speziellen rechten und linken Socken, wie sie z.B. Falke vorangetrieben hat, was inzwischen aber auch bei anderen Herstellern wie ProFeet, Mico oder X-Socks Standard ist, eine sehr erfreuliche Entwicklung. Ganz entscheidend ist auch der perfekte Fersensitz, auf den man bei der Anprobe in jedem Fall achten sollte, denn dort ist der Fuß extrem hoch belastet.
Fast alle Skisocken zeichnen sich durch Polsterungen aus. Hier ist ein Mehr nicht zwangsläufig besser. Dickere Polsterungen sind nur auf den ersten Blick komfortabler. Bei genauerer Betrachtung erkennt man jedoch, dass dicke Polster viel Material bedeuten, was in Bereichen, wo’s drückt, eher kontraproduktiv ist. Deshalb tendieren die Sockenhersteller inzwischen zu dünneren Polsterungen, die die Aufgabe haben, den Druck wirkungsvoll zu verteilen. Eine sehr wirkungsvolle Alternative der Druckentlastung sind übrigens Aussparungen. Beim Anpassen eines drückenden Innenschuhs ist das schon lange Usus. Jetzt setzt auch ein Sockenhersteller dieses Prinzip im Bereich der Achillessehne ein.
Edelmetall für Füße Noch etwas sollte an dieser Stelle erwähnt werden, was Skisocken deutlich attraktiver macht: der Einsatz von Silber. Dieses antimikrobiell wirkende Edelmetall hemmt das für unangenehme Gerüche verantwortliche Bakterienwachstum. Das heißt: Socken mit Silberfäden stinken nicht mehr so schnell und stark. Entscheidend ist dabei, wie viel Silber mit der Haut in Berührung kommt. Dabei gibt es aktuell zwei Systeme in den Socken. Einmal werden Silberfäden mit in das Fußbett gestrickt. Hier ist entscheidend, wie viele Silberfäden verarbeitet werden. Bei einem anderen Hersteller werden alle Fäden im Bereich des Fußbetts versilbert.
Bei dem Einsatz so edler Materialien werden Socken doch wieder zu wirklich schönen Weihnachtsgeschenken.
Ulrike Schmidt-Bommas
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