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Skifahrer greifen immer häufiger zur Skibrille als zur herkömmlichen Sonnenbrille und tragen mittlerweile permanent und auch bei schönem Wetter die im Fachjargon genannte „Maskenbrille“.
Obwohl nicht ganz billig, fragten dabei immer mehr Skifahrer nach den neuen Brillengläsern mit dem speziellen Orangeton der bei schlechtem Wetter die Kontraste verstärken und damit für deutlich bessere Sicht sorgen soll. Der Marktführer sieht sich damit in seiner Aufklärungskampagne für „Sicheres Sehen im Skisport“ bestätigt, die vor zwei Jahren begann und mit der man auf die erhebliche Augengefährdung durch das Tragen herkömmlicher modischer Sonnenbrillen im Schnee und in hohen Bergregionen hinweisen wollte.
Für klaren Blick auf Lebenszeit Uvex-Vertriebsleiter Günter Kocher: „Der Grund für unsere Aufklärungsarbeit: Immer mehr junge Menschen sind neuerdings von Augenkrankheiten betroffen. Vor allem der Graue Star, die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse, was früher eine reine Alterskrankheit war, betrifft immer jüngere Leute. Auch ein Melanom-Befall des Augapfels wird in der jungen Altersgruppe leider inzwischen vermehrt festgestellt. Bindehautentzündungen und Augenirritationen häufen sich.“ Kocher weiter: „Der Grund liegt häufig beim falschen Augenschutz. Eine normale „trendige“ Sonnenbrille, heute als Mode-Accessoire fast nicht mehr wegzudenken, bietet – auch mit 100 Prozent ausgewiesenem UV-Schutz – nicht genügend Sicherheit gegen die gefährliche Sonneneinstrahlung im Schnee. Denn die Wirkung ist trügerisch. Die Pupillen öffnen sich aufgrund der dunklen Brillengläser weit, seitlich jedoch können für den Träger unbemerkt die gefährlichen UVA- und UVB-Strahlen eindringen, was sich in der Höhe noch potenziert. Selbst bei starker Bewölkung dringen immer noch mehr als 50 Prozent der UV-Strahlen durch.“ Kaum bekannt: Schnee und Gletscher werfen bis zu 85 Prozent der UV-Strahlung zurück und verstärken damit die UV-Belastung extrem. Faustregel: die Stärke der UV-Strahlung nimmt alle tausend Meter um 10 Prozent zu, weshalb ein Rundum-Schutz besonders im Hochgebirge extrem wichtig ist. „Diese Gefahren und ebenso Augenrötungen und -reizungen durch kalten Fahrtwind werden durch das Benutzen einer so genannten „Maskenbrille“ vollkommen verhindert“, sagt Günter Kocher. „Zugegeben: ein kleines Zugeständnis an die ebenmäßige Gesichtsbräune, jedoch ein optimaler Sicherheitsfaktor. Dies wurde von vielen Verbrauchern glücklicherweise inzwischen erkannt, wie der Zuspruch an die Skibrillen belegt.“
Scharfsichtige Weitblicker Auf den Nenner gebracht scheint die Verbraucherdevise: Waschbärenaugen im Trend – Gesundheit statt cooler Optik. Für die immer stärker anwachsende Zahl der Skihelm-Träger und für jene, die eine orange Scheibe bei strahlendem Sonnenschein als zu hell empfinden, wird an einem Gläser-Dualsystem namens „Goldgreen“ gearbeitet, das sowohl die so stark gefragte Kontrastwirkung der orangen Blaufilterbrillen bei Schlechtwetter als auch die abdunkelnde Wirkung der beliebten Sonnenbrillen mit einer Grüntönung in sich vereinigen soll. Die UVEX-Weltneuheit wird auf der ISPO 06 erstmals vorgestellt.
Simon Philipp

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