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Vor nicht allzu langer Zeit war nur der ein wahrer Champion, der die Buckelpiste mindestens mit „2,10er Latten“ elegant bewältigte. Sehr zur Freude aller Bänder und Gelenke. Die Gegenreaktion kam mit dem Siegeszug der Carver.
Plötzlich standen ausgewachsene Skiathleten auf Kinderskiern. Eine vollkommen neue Ära und Art von Stürzen hielt Einzug auf den Pisten. Ein gesprungener Salto rückwärts war eine beliebte und häufig praktizierte Figur mit nicht unerheblichen Verletzungsfolgen! Mittlerweile haben sich die Skilängen eingependelt und richten sich wieder mehr nach den alltäglichen Bedürfnissen der Skisportler.
Die kürzeren Slalom Carver sind heute laufruhig und stabil. Ihre Wendigkeit und Eisgriffigkeit auf präparierten Pisten unterstützt durchaus auch den schwächeren Läufer, bei höherem Tempo sind allerdings nach wie vor Abflüge programmiert. Wer also eher im unverspurten Gelände, in der Buckelpiste oder mit generell höherem Tempo unterwegs ist, sollte lieber zu einem etwas längeren Ski greifen – SkierCross oder Riesenslalom Modelle etwa mit Längen bis 180 cm, bis 185 cm für sehr sportliche Fahrer. In der Regel etwas breiter tailliert, dafür auch etwas kürzer gut fahrbar, sind die von allen Herstellern angebotenen All Mountains. Selbstverständlich beeinflussen individuelle Vorlieben wie das bevorzugte Gelände sowie die Körpergröße und der körperliche Allgemeinzustand die Längenwahl entscheidend.
Durchschnittslängen Pistenski: Herren 170 – 180 cm Damen 160 – 165 cm
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