Feng Shui (WIND und WASSER) ist ein unschätzbar wertvolles Wissen, entstanden aus einer komplexen, über 6000 Jahre alten Wissenschaft vom Fluss der Energie, dem Zusammenwirken von Yin und Yang, dem Prinzip der Polarität und den fünf Elementen. In unserem Kulturkreis hat sich eine westlich orientierte Form von Feng Shui durchgesetzt, wobei es darum geht, Energieströme durch das Gestalten von Räumen und das Aufstellen von Möbeln und Gegenständen zum Fließen zu bringen und so ein harmonisches Umfeld für die Bewohner zu schaffen. Das Gegenstück zum östlichen Feng Shui war die westliche Geomantie. Auch unsere Vorfahren wussten über Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeit der Natur Bescheid, sie berücksichtigten den Zusammenhang mit unsichtbaren Erdenergien und den immerwährenden Kreisläufen der Natur, achteten etwa beim Bau ihrer Häuser genau auf die Lage des Gebäudes und dessen Eingang, der Feuerstellen sowie die Anordnung von Türen und Fenstern.
Feng Shui-Lexikon
Was die wichtigsten Begriffe des Feng-Shui bedeuten:
Bagua Mit dem achteckige Symbol aus dem I-Ging können Grundrisse analysiert werden. Er wird als Raster über ein ganzes Haus oder einen einzelnen Raum gelegt, um eventuell vorhandene Missstände aufzudecken.
Chi Bezeichnet die Lebensenergie des Universums. Es gibt verschiedene Chis, z.B. das Chi des Menschen, der Erde oder der Atmosphäre. Mehr Chi bedeutet im Feng-Shui immer auch mehr Energie.
Elemente Die gesamte Materie wird in fünf Elemente unterteilt: Holz, Feuer, Wasser, Metall und Erde. Mit ihren typischen Eigenschaften geben Sie Hinweise darauf, wie die Dinge energetisch zusammenhängen.
I-Ging Das chinesische Buch des Wissens beschreibt in der unterschiedlichen Anordnung offener (Yin-) und geschlossener (Yang-) Linien die Grundbausteine unseres Universums.
Sha-Chi Bedeutet destruktive Energie, also das Gegenteil von Chi. Unter Sha-Chi sind ungünstige Energieströme wie Erdstrahlen, Wasseradern oder negative Einflüsse durch bauliche Mängel (z. B. spitze Kanten) sowie ungünstige geographische Strukturen zu verstehen.
Yin/Yang In diesem Grundkonzept der taoistische Lehre sind die Gegensätze miteinander verbunden. Kein Yin ohne Yang. Yin stellt den weiblichen, passiven und reflektierenden Aspekt dar, während Yang der aktive und bewegte Teil ist. Idealerweise wiegen sich Yin und Yang immer auf.
Ein harmonisches Umfeld von optimaler Raum und Lebensenergie für seine Bewohner zu schaffen, in welchem sie durch Aktivierung der Lebensenergie Erholung und Kraft schöpfen können – das ist im übertragenen Sinne die Botschaft von Feng Shui, wie sie auch schon von unseren Vorfahren gelebt wurde. Textnachweis: www.fengshui-gurtner.com
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