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Es gibt die Typen wirklich, weil erfinden könnte man sie ja gar nicht!
Man begegnet ihnen unter anderem gleich um die Ecke an der Kebab-Bude. Oder am Samstag in irgendwelchen Teenager-Lokalen. Und nicht wenige von ihnen drücken sich auch so wortgewandt aus wie "Erkan und Stefan": Deutschprofessoren faseln dann von Verarmung der Sprache. Uncool! Tatsächlich stehen Erkan und Stefan mit beiden Beinen im wirklichen Leben, jenem von Computergames: "Virtual reality" nennt man das.
"Wir haben uns reingebeamt ins Computerspiel!" Wie sollten die beiden auch an die schnöde Wirklichkeit glauben, wo doch soeben aus einem perlbesetzten Dolch eine wunderschöne mesopotamische Prinzessin geschlüpft ist? Krass - das Lieblingswort der Münchner Jungtürken ist da wohl am Platz. Das Fleisch, Blut und Oberweite gewordene Super-Bunny aus der Antike ist zwar wirklich nicht von dieser Welt, aber mit Karateschlägen hilfreich zur Stelle.
Muss man jetzt wirklich noch dazusagen, dass die Mächte der Finsternis Schiffbruch erleiden? Wer ist schon solchen Slapstic-Tölpeln wie Erkan und Stefan gewachsen. Alles "fett unter Kontrolle", "brontal" und "krass" - und dazu eine Story, die Haken schlägt wie die "Bunnies", hinter denen Erkan und Stefan mit Leidenschaft her sind.
REINHARD KRIECHBAUM
© SN.
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