01 Nachrichten
02
03
04
05
06
07
08
  Freitag, 25. Juli 2008 PLATTFORM FÜR SALZBURG Werbung   
Belletristik | Lifestyle Bücher | Musik Charts
DVD Neuheiten | Preishits Elektronik | Games Charts
 suchen!  
0303 Kino

Ticketcenter

Veranstaltungen

Kino

Cams

imBild

Reisen

Salzburg Urlaub

Wien Urlaub

Partnersuche

Weiterbildung

Horoskop

Alpintouren

Kunstlexikon

Suche
 

Google
Web salzburg.com

Archiv

Fast food, fast women
Am Rand des Scheiterns
Woody Allens filmisches Monopol auf New Yorker Neurosen scheint wieder einmal gefährdet zu sein. Amos Kollek versammelt in seinem neuesten Streifen "Fast food, fast women" eine illustre Schar neurotischer Charaktere, die mehr oder weniger zufällig aufeinander treffen. Dafür bietet die Geschichte zwei Schnittpunkte an: das Taxi von Bruno, einem Schriftsteller, der noch keinen seiner bisherigen vier Romane veröffentlicht hat, und das Cafe`, in dem Bella als Kellnerin arbeitet. Auch sie scheint vom bisherigen Leben nicht allzu stark verwöhnt worden zu sein, was ihr unmittelbar vor ihrem 35. Geburtstag so richtig bewusst wird.

Anfangs deutet alles auf eine Fortsetzung jener tragischen Frauenschicksale hin, mit denen Kollek bisher in Erscheinung getreten ist. In "Sue" (1997) war es die Odyssee einer attraktiven, arbeitslosen Frau, die auf der Suche nach einem Job durch Bars, Waschsalons, Kinos sowie Coffeeshops irrt, um letztlich zu scheitern; und in "Fiona" (1998) stand eine drogensüchtige Prostituierte im Mittelpunkt des deprimierenden Geschehens. Kolleks Affinität zu Außenseitern der Gesellschaft findet zwar auch in "Fast food, fast women" ihre Fortsetzung, doch dieses Mal ist die Perspektive eine melancholisch komö-diantische.

Der Zufall führt Bella und Bruno gleich am Anfang zusammen. Die beiden schlafen zwar noch in der ersten Nacht miteinander, doch dann kommt die Romanze ins Stocken. Nicht viel besser geht es dem Paar in der Parallelgeschichte. Der schüchterne Witwer Paul findet via Annonce eine nette Partnerin, die wie er selbst ebenfalls bereits älter als 60 Jahre ist. Pauls panische Angst vor dem Versagen im Bett bringt diese Beziehung an den Rand des Scheiterns.

Kollek gelingt eine amüsante Gegenüberstellung von unerfüllten sexuellen Phantasien der älteren Semester und dem schnellen, zumeist aber recht phantasielosen Sex der etwas jüngeren Generation. Recht gezielt setzt er dabei auf den artifiziellen Sex-Appeal von Anna Thomson (Bella), die bereits in "Sue" und "Fiona" in der Hauptrolle zu sehen war.

In der amüsanten Großstadtkomödie macht sie ebenfalls gute Figur.

MICHAEL STADLER

© SN

 

diese seite | 08.05.2002 | 14:33

Daten und Fakten

Regie: Amos Kollek

Schauspieler: Anna Thomson, Jamie Harris, Louise Lasser, ...

Genre: Komödie

Archiv

Die gesammelten Filmkritiken der SN Kino Redaktion:

0-9

A-D

E-K

L-S

T-Z

Anzeigen

Immobilien

Karriere

Motor

Andere

Tourismus

Mehr Info
Anreise (TT-MM-JJ)
Nächte Zimmer Pers

Spiel des Monats

Elevens

Flottes Kartenspiel: Hotelgutscheine gewinnen!

Premium Promotions

Blickpunkt

Web-Tipps

Link-Tipps

Ticket Polzer

Conova

Salzburger Woche

 
© 1997-2006 Salzburger Nachrichten      Kontakt  Sitemap  Impressum  AGB  Newsletter      realisiert von conova

Werbung