01 Nachrichten
02
03
04
05
06
07
08
  Donnerstag, 16. Oktober 2008 PLATTFORM FÜR SALZBURG Werbung   
Belletristik | Lifestyle Bücher | Musik Charts
DVD Neuheiten | Preishits Elektronik | Games Charts
 suchen!  
0303 Kino

Ticketcenter

Veranstaltungen

Kino

Cams

imBild

Reisen

Salzburg Urlaub

Wien Urlaub

Partnersuche

Weiterbildung

Horoskop

Alpintouren

Kunstlexikon

Suche
 

Google
Web salzburg.com

Archiv

Mondscheintarif
Cora wartet
Ironische Zeitgeist-Komödie "Mondscheintarif".

REINHARD KRIECHBAUM

Die Kehrseite von "Lola rennt"? Cora wartet. Den ganzen Samstag lang. Kein Lebenszeichen vom Traummann, drei Tage schon nicht. Kein SMS, nichts auf dem Band, kein E-Mail. Die beste Freundin und der beste Freund kommen zum selben Schluss: Höre auf zu träumen, bis über die Ohren verliebte Cora! Sie will's nur zögernd wahrhaben. "Vielleicht sollte ich schon mal anfangen, ihn blöd zu finden?"

Dabei hat Cora alles gemacht, was Erfolg verspricht. Wozu gibt's einen Verhaltenskodex für weibliche Yuppies? Ein Punkt: "Schmoren lassen, das ist lässig, emanzipiert, selbstbewusst." Auf die Frage "Bist Du noch zu haben?" hat er salopp gekontert: "Für was?" - Mehr weiß Cora schon über das Leben als solches: "Die aller-, allerschönste weibliche Problemzone heißt: Mann!"

Ihre Problemzone ist nicht klein, der "Aufriss" ist nicht gerade optimal gelaufen. Wir sehen Pleiten, Pech und Pannen in pointierten Rückblenden, und dazwischen wendet sich Cora immer direkt in die Kamera und trifft jene Aussagen, die trendigen Singles eben unter den Fingern brennen. Ihre Ansagen sind nicht von schlechten Eltern.

Die Story - nach dem Roman von Ildikö von Kürthy - könnte von Hera Lind sein. Und mehr als einmal erinnert die urwitzige Abrechnung mit dem Single-Zeitgeist an Doris Dörrie. Cora Hübsch ist der Prototyp der Einzelkämpferin, die sich vorkommt wie der sprichwörtliche Fisch ohne Fahrrad.

Regisseur Ralf Huettner ("Die Musterknaben") kennt sich aus mit den Yuppies. Seine trendige ZDF-Serie "Um die Dreißig" hat Zeitgeist-Neurotikern aus der Seele gesprochen. Der Regisseur spielt mit der Spannung aus Marken-Design und gespielter Lässigkeit: Das hat Stil.

Gruschenka Stevens verkörpert Cora einfach hinreißend, virtuos pendelnd zwischen Sein und Schein. Selbst wenn sie wartet, fahren die Stimmungen mit ihr Achterbahn, und das wirkt immer natürlich, echt, nie überdreht. Die Schauspielerin hat schon in Doris Dörries "Keiner liebt mich" gespielt und in Rolf Huettners "Voll normaal". Hier also Ähnliches nochmal: irrwitzig.

diese seite | 14.05.2002 | 13:07

Daten und Fakten

Regie: Ralf Huettner

Schauspieler: Gruschenka Stevens, Tim Bergmann, Jasmin Tabatabai, Bettina Zimmermann

Genre: Romanze, Komödie

Archiv

Die gesammelten Filmkritiken der SN Kino Redaktion:

0-9

A-D

E-K

L-S

T-Z

Anzeigen

Immobilien

Karriere

Motor

Andere

Tourismus

Mehr Info
Anreise (TT-MM-JJ)
Nächte Zimmer Pers

Spiel des Monats

Elevens

Flottes Kartenspiel: Hotelgutscheine gewinnen!

Premium Promotions

Blickpunkt

Web-Tipps

Link-Tipps

Ticket Polzer

Conova

Salzburger Woche

 
© 1997-2006 Salzburger Nachrichten      Kontakt  Sitemap  Impressum  AGB  Newsletter      realisiert von conova

Werbung