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"Final Destination" von den "Akte X"-Machern James Wong und Glen Morgan.
MARTINA LETTNER
Alles hat einen Plan. Auch der Tod. Doch der Tagtraum (oder war es eine Vision?) von Alex Browning (Devon Sawa, "Die Killerhand") macht dem Sensenmann einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Anstatt gut gelaunt im Flieger zu sitzen und sich auf eine Woche Paris (ohne Eltern!) zu freuen, gerät Alex in Panik und wird mit fünf Mitschülern und seiner Lehrerin noch am Rollfeld von Bord gewiesen. Während die Teenis am Flughafen damit beschäftigt sind, sich zu streiten und zu beschuldigen, startet die Maschine und ... explodiert.
Der Tod hat sich seine Beute geschnappt - doch halt! Es fehlen sieben! Und genau diese sieben will er sich nun im zweiten Durchgang holen. Das Katz- und Mausspiel kann beginnen!
"Final Destination", das Filmdebut von den "Akte X"-Machern James Wong (Regie und Drehbuch) und Glen Morgan (Drehbuch), knüpft dort an, wo "Scream" aufhört. Nur: Diesmal übernimmt der Tod höchstpersönlich das Morden. Teilweise genügen "alltägliche" Unfälle, um die "Aufmüpfigen" ins Jenseits zu befördern, andere wiederum wollen einfach nicht sterben. Kreativität ist gefragt. Und Mister Sensenmann hat mehr (blutigblumige) Phantasie, als den Überlebenden lieb ist. Gar nicht so einfach, am Leben zu bleiben.
Vor allem Alex hat schwer zu kämpfen: vom Tod verfolgt, von Mitschülern gemieden und als Tüpfelchen auf dem i vom FBI des Mordes verdächtigt. Horror pur. Auch vor der Leinwand. Wer es sich anfangs noch entspannt im Stuhl gemütlich macht, wird spätestens nach Mordanschlag Nummer 4 verkrampft probieren, die Armstützen zu erwürgen oder dem Nachbarn . . . Rasierklingen, Monitore, Wodka, ja sogar Angelhaken macht sich Gevatter Tod zu Nutze. So wird bald jedes Feuerzeug und jedes Messer zum erklärten Feind. Doch kann man sich vor ihnen schützen? Kann man sich vor i h m schützen? Versuchen ist erlaubt, Erfolg zweifelhaft.
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