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Ivan Reitmans Sci-Fi-Komödie "Evolution" mit David Duchnovy und Julianne Moore.
DANIEL RONEL
Kann sich die Evolution auch im Kreis drehen? Bei Ivan Reitman offensichtlich ja. Denn mit seinem neuen Science-Fiction-Spaß knüpft der mächtige Hollywood-Regisseur dort an, womit er schon vor fast 20 Jahren Erfolg hatte: Bei "Ghostbusters". Die Geister sind diesmal außerirdische Monster und die Geisterjäger unter anderem "Akte X"-Star David Duchovny und Julianne Moore.
Er spielt einen Uni-Wissenschafter, sie eine Alien-Expertin, und beide genießen das Herumalbern sichtlich. Auch wenn sie im Film zunächst gar nicht glauben, was sie sehen: Ein Meteorit ist auf der Erde eingeschlagen und der heraustretende blaue Schleim scheint hoch aktiv.
Schnell wachsen an der Einsturzstelle Fleisch mampfende Pflanzen und aggressive Insekten heran. Saurier proben den Aufstand und schon trommelt sich ein affenähnlicher Urmensch auf den frischen Brustpelz. Die Evolution geht rasend schnell voran. Und weil sich die Kreaturen nicht an die Absperrungen halten, ist prompt die Erde samt Menschheit bedroht.
Doch die Rechnung wurde nicht mit Wissenschafter Ira Kane (David Duchovny) gemacht. Um ihn herum bildet sich ein mutiges Quartett, das im Feuerwehrwagen und mit einer Tonne Schuppen-Shampoo bewaffnet ins Feld zieht. Auch das Militär kann sie da nicht aufhalten.
Klingt alles ganz lustig? Stimmt nur zum Teil. Denn trotz viel Trash, Selbstironie und Fantasie, vor allem was die Gestaltung der außerirdischen Wesen angeht, fehlt dieser "Evolution" eines: die Innovation. Die Geschichte fängt irgendwo an und hört irgendwo wieder auf. So als wäre auf einmal das Budget am Ende und die Ideen auch. Was dem netten Abenteuer noch gut getan hätte, wäre eine Art Spannungsbogen. Leider gibt es den nicht und so bleibt die Komödie letztlich hinter ihren Möglichkeiten. Leider. Die Amerikaner haben es bemerkt - und ließen "Evolution" wenig Chancen in der Entwicklungskette.
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