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DANIEL RONEL
Schöner wohnen - so geht es auch. Als Witwer Arthur (Tony Shalhoub) von einem entfernten Onkel (F. Murray Abraham) eine riesige Villa erbt, ist das Hallo groß. Zunächst. Doch sobald Vater mit Tochter und kleinem Sohn dort einziehen, schließt sich auch schon die futuristische Glastür und begrüßt die drei aufs Gruseligste: In diversen Kellerabteilen kreuchen und fleuchen nämlich fluchbeladene Geister, zwölf an der Zahl - und Vati Arthur soll der 13. werden....
Der Rest der Geschichte besteht aus spitzen Schreien, viel Gerenne und einer Höllenmaschine im Da-Vinci-Stil, die sich dauernd dreht. Und spätestens hier geht der Film einem wirklich auf den Geist.
"Dark Castle" heißt die Produktionsfirma, die das Erfolgsduo Joel Silver ("Matrix"-Produzent) und Robert Zemeckis ("Cast Away"-Regisseur) vor einiger Zeit gegründet haben. Und schon wieder ist eines ihrer Produkte zum Fürchten. Denn "13 Geister", das Remake eines Streifens von 1960, ist eine lieb- und sinnlose Klischeekiste voller Billighorror, die weder spannend ist noch Angst macht. Im Gegenteil: Vor lauter lächerlichen Einfällen und Effekten (zum Beispiel sprühen Funken, wenn der Baseballschläger geschwungen wird) ärgert man sich, dass aus der interessanten Grundidee (gefangen in einem Glashaus) so wenig rausgeholt, aber so viel Geld reingesteckt wurde.
Manchmal tut man den Job wirklich nur fürs Honorar. Oscargewinner (!) F. Murray Abraham wird wissen, was damit gemeint ist. Er spielt schließlich mit.
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