01 Nachrichten
02
03
04
05
06
07
08
  Montag, 21. Juli 2008 PLATTFORM FÜR SALZBURG Werbung   
Belletristik | Lifestyle Bücher | Musik Charts
DVD Neuheiten | Preishits Elektronik | Games Charts
 suchen!  
0303 Kino

Ticketcenter

Veranstaltungen

Kino

Cams

imBild

Reisen

Salzburg Urlaub

Wien Urlaub

Partnersuche

Weiterbildung

Horoskop

Alpintouren

Kunstlexikon

Suche
 

Google
Web salzburg.com

Kritiken

Black Dahlia
Moloch Los Angeles
Brian de Palma inszenierte „Black Dahlia“ mit Scarlett Johansson und Hilary Swank als Film noir. Das Buch stammt von James Elroy.

Eine Leiche liegt im grünen Gras, grausam entstellt. Es war eine schöne Frau, die hier Opfer eines bestialischen Mordes wurde: Ein Thema für einen Film, zumal sich der Schrecken tatsächlich und zudem noch in Los Angeles, der Stadt der Engel, zugetragen hat. Das alles ist bereits einige Zeit her: Etwa 60 Jahre sind vergangen, ohne dass der Mörder verurteilt werden konnte. „The Black Dahlia“ will nun auf der Leinwand zeigen, worum es sich bei dem schleierhaften Verbrechen handelte.

Mord an einer Schauspielerin

Brian de Palma hat es sich nicht leicht gemacht. Der Regisseur von „Fegefeuer der Eitelkeiten“ und „Scarface“ hatte erwartungsgemäß keinen dokumentarischen Anspruch, als er damit begann, die Geschichte um die aufstrebende, aber erfolglose Schauspielaspirantin Elizabeth Short als Ausgangspunkt zu nehmen, um ein Sittenbild des Molochs Los Angeles in den 40er Jahren zu entwerfen. De Palma versucht sich als Martin Scorsese, indem er Gewalt, gesellschaftlichen Verfall und Korruption in Reihen der Polizei und Politik als ästhetische Geschichtsstunde inszeniert.

So ist der Thriller weniger eine mysteriöse Hatz nach einem entarteten Killer, sondern mehr ein historisch angehauchtes Cop-Porträt – zumindest die ersten 100 Minuten.
Während Aaron Eckhart, bekannt aus „Thank You For Smoking“, den aalglatten Ordnungshüter mit politischen Ambitionen gibt, darf Josh Hartnett („40 Tage und 40 Nächte“, „Sin City“) den naiven Gegenpart spielen. Mit stets traurigem Blick trägt er nicht nur die Last der Welt auf seinen Schultern, sondern auch die des Drehbuchs.

Charakteristika einer düsteren Zeit

Die atmosphärische Dichte des vom „L. A. Confidential“-Autor James Elroy entworfenen Bildes der damaligen Zeit kann nicht über einige Längen hinwegtäuschen. Zu bedächtig werden die Charakteristika dieser düsteren Zeit behandelt: Prostitution, Drogenhandel, polizeiliche Willkür und Bestechlichkeit. Allenfalls die vollkommene Handlungsgewalt der Cops in Schlips, Kragen und Hut ist ein essenzieller Aspekt der Handlung.

Zwei befreundete Boxer, der deutschstämmige Bucky Bleichert (Hartnett) und Lee Blanchard (Eckhart), sind abseits des Rings ein schlagkräftiges Ermittlerduo, das schon zahllose prominente Gangstergrößen nicht nur hinter Gitter, sondern gerne auch gleich zur Strecke gebracht hat.

LEIF KRAMP

 

diese seite | 06.10.2006 | 10:07

Daten und Fakten

Regie: Brian De Palma

Schauspieler: Josh Hartnett, Scarlett Johansson, Hilary Swank, Aaron Eckhart, Mia Kirshner

Genre: Drama, Thriller

Archiv

Die gesammelten Filmkritiken der SN Kino Redaktion:

0-9

A-D

E-K

L-S

T-Z

Anzeigen

Immobilien

Karriere

Motor

Andere

Tourismus

Mehr Info
Anreise (TT-MM-JJ)
Nächte Zimmer Pers

Spiel des Monats

Elevens

Flottes Kartenspiel: Hotelgutscheine gewinnen!

Premium Promotions

Blickpunkt

Web-Tipps

Link-Tipps

Ticket Polzer

Conova

Salzburger Woche

 
© 1997-2006 Salzburger Nachrichten      Kontakt  Sitemap  Impressum  AGB  Newsletter      realisiert von conova

Werbung