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Gruselfilm "Monster House" mit Steve Buscemi, Kevin James und Kathleen Turner
"Der Polarexpress" machte das Publikum vor zwei Jahren mit einer neuen Technik des Trickfilms bekannt. Echte Schauspieler - in jenem Fall unter anderem Tom Hanks - spielten die einzelnen Filmszenen durch. Ihre Körper wurden vorher mit Hunderten von Sensoren bestückt, die Mimik und Gestik direkt in den Computer übertrugen. Da das Ergebnis ein durchaus ansehnliches war, trieb man das Verfahren weiter voran. Unter der Regie von Gil Kenan gebaren Steve Buscemi, Kevin James und Kathleen Turner neue Trickfiguren. Und die verfolgen diesmal nur ein einziges Ziel: die Verbreitung von Angst und Schrecken.
Eigentlich ist die kleine Vorortsiedlung ganz hübsch. Nur das düstere Haus des alten Nebbercracker beleidigt das Auge. Die Kinder meiden das Anwesen und seine Bewohner nicht ohne Grund. Erwischt der verbitterte Mann ein Kind beim Toben auf seinem Rasen, zieht er das Spielzeug ein. Der zwölfjährige DJ wohnt vis-a-vis und hat ein wachsames Auge auf den unheimlichen Nachbarn und dessen Domizil.
Als der Halloween-Abend naht, überschlagen sich die Ereignisse. DJ und sein Freund Chowder provozieren Nebbercracker so sehr, dass er mit einem Herzanfall abtransportiert wird. Doch obwohl das Horror-Haus nun verwaist ist, gehen die Lichter nicht aus. Ganz im Gegenteil.
Jeder, der schon zehn Kerzen auf der Geburtstagstorte ausblasen durfte, darf sich diesen Film anschauen. Aber längst nicht alle Angehörigen dieser Altersgruppe werden ihn auch vertragen. Schon der Vorspann, eine Referenz an klassische Monsterfilme, macht deutlich, dass es hier richtig gruselig zugeht.
ANDRE WESCHE
© SN
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