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Problemfilm von Luc Besson mit Jamel Debbouze und Rie Rasmussen
Der arme Schlucker mit dem schönen Namen André (Jamel Debbouze) steckt in einer Krise. Ein Leben lang hat er anderen Menschen seine Lügenmärchen aufgetischt und auch den einen oder anderen Kredit in zwielichtigen Kreisen aufgenommen. Nun ist der Zahltag gekommen.
Da André die Schulden unmöglich innerhalb einer letzten Frist begleichen kann, beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzen, bevor seine Geschäftspartner es tun. Aber sogar der einsame Sturz von der Seine-Brücke scheint ihm nicht mehr vergönnt. Gleich neben ihm steht eine junge, schöne Frau an der Balustrade und will es ihm gleich tun. Unfreiwillig wird André zum Lebensretter, worauf die Frau - Angela (Rie Rasmussen) - ihm ihr weiteres Dasein anvertraut. Was immer er von ihr zu tun verlangt, sie wird es machen.
Zum allgemeinen Erstaunen zieht der kleine Gauner fortan mit einer fremden Schönen durch Paris, von der ihn nicht nur 20 Zentimeter Körpergröße trennen. Nachdem Angela diverse Probleme Andrés in unvergleichlicher Manier gelöst hat, gibt sie sich als himmlisches Wesen zu erkennen. Natürlich ist sie ein Engel, ausgesandt, die guten Seiten eines Mannes ans Tageslicht zu bringen, der sein bisheriges Leben verpfuscht hat.
Seit sechs Jahren hat Luc Besson keine Regiearbeit mehr präsentiert. "Angel-A" nährt die überschäumende Männerfantasie, besticht durch eine wunderbare Optik in gediegenem Schwarz-Weiß und zwei ideal aufeinander abgestimmte Hauptdarsteller.
ANDRE WESCHE
© SN
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