Spätestens, seit Mickey Rourke 1987 als notorischer Trinker durch den Film "Barfly" torkelte, ist der herbe Charme des Schriftstellers Charles Bukowski dem Kinozuschauer bekannt.
Den speziellen Männerhumor Bukowskis muss man mögen, um an Bent Hamers Film "Factotum" Freude zu haben. Der Held, ein abgehalfterter Schriftsteller, hangelt sich zwischen Bar, Bett und Rennbahn von Tag zu Tag. Ausgerechnet der einstige Mädchenschwarm Matt Dillon ("Rumble Fish") hat die Hauptrolle übernommen und spielt Bukowskis Alter ego Henry Chinaski. Den ganzen Film lang sieht Dillon so aus, als würde er in seinen Kleidern schlafen.