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Jürgen Tarrach und Mario Adorf in der Weihnachtskomödie "Es ist ein Elch entsprungen"
Der Spekulatius steht schon seit Anfang September in den Regalen. Auch Lebkuchen finden sich in allen gut sortierten Supermärkten. Je früher Weihnachten begrüßt wird, desto mehr Geschenke könnte es geben. Ganz nach diesem Motto startet nun schon Anfang November eine ganz auf das Weihnachtsfest gemünzte Komödie um einen Elch, der kurz vor Heiligabend ins Wohnzimmer einer Familie kracht und alles gehörig auf den Kopf stellt. Inszeniert wurde das kinderkompatible Treiben von "Sams"-Regisseur Ben Verbong.
Jürgen Tarrach schießt als schlüpfriger Jäger mit der Flinte, Mario Adorf schmunzelt als Weihnachtsmann und Anja Kling sieht als gestresste Mutter wieder einmal gut aus. Alles wie gehabt in der Familienkomödie "Es kommt ein Elch gesprungen", wäre da nicht dieses animierte pelzige Ungetüm.
Allein der Elch zeugt von internationaler Coolness: Mr. Moose heißt der kapitale Geweihträger, was nichts anderes bedeutet als Herr Elch. Mr. Moose hat zwar einen französischen Akzent, aber schlechte Manieren: Beim gepflegten Fressen des trockenen Frühstücksmüslis aus der Salatschüssel entfährt ihm hin und wieder ein lautes Rülpsen, was nicht nur die Kinder erheitert.
Ben Verbong ist ein durch und durch harmloser Weihnachtsspaß für die ganze Familie mit Kindern bis zehn Jahren gelungen.
LEIF KRAMP
© SN
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