|
Fortsetzung des „Transporter“-Spektakels: „The Mission“, produziert von Luc Besson
Auf der Suche nach dem inoffiziellen Bruce-Willis-Nachfolger ist ein Kandidat aufgetaucht: Jason Statham. Der Mann ist Jahrgang 1972, ehemaliger Dressman und Brite. Er kann ähnlich wortkarg und mürrisch spielen und erweist sich im Vergleich mit Willis als noch sprung- und kickfreudiger. Das konnte er bereits vor drei Jahren unter Beweis stellen, als Bleifußchauffeur Frank in der rasanten Autoaction „Transporter“.
Nun ist der schaltfreudige Privatlenker zurück und schlägt sich in der „Transporter“-Fortsetzung durch die Sonnenstadt Miami und eine erschreckend absurde Geschichte. Da gibt es eine blonde Amazone im durchsichtigen Morgenmantel, den italienischen Superschurken mit Gel im Haar und das Todbringende Virus mit dem lila Gegengift. Alle, die angehaucht werden, erkranken in Windeseile – nur unser Transporter (Statham) bleibt aus unerklärlichen Gründen immun.
Macht aber nichts, denn dafür gibt es Stunt- und Kampfszenen. Nennenswert ist der Fight mit dem Feuerwehrschlauch und das Boxen mit den Kokosnusshandschuhen. Der zweite Teil der französisch-amerikanischen Tempo-Ware (Produzent: Luc Besson) geriet also zum armseligen B-Movie mit cooler A-Action.
SN / DANIEL RONEL
|