01 Nachrichten
02
03
04
05
06
07
08
  Montag, 21. Juli 2008 PLATTFORM FÜR SALZBURG Werbung   
Belletristik | Lifestyle Bücher | Musik Charts
DVD Neuheiten | Preishits Elektronik | Games Charts
 suchen!  
0303 Kino

Ticketcenter

Veranstaltungen

Kino

Cams

imBild

Reisen

Salzburg Urlaub

Wien Urlaub

Partnersuche

Weiterbildung

Horoskop

Alpintouren

Kunstlexikon

Suche
 

Google
Web salzburg.com

Archiv

Madagascar
Reif für die Insel
Trickfilm-Abenteuer „Madagascar“ aus dem Spielberg-Studio über vier Zootiere, die sich in der Wildnis zurechtfinden müssen.

Jeffrey Katzenberg ist einer, der es allen zeigen will. Als Mitbegründer von Steven Spielbergs Filmstudio Dreamworks SGK und Chef der dortigen Animationsabteilung treibt es ihn offensichtlich voran. Es heißt, der mächtige Produzent wolle seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem Disney-Konzern, von dem er sich einst in Groll trennte, immer wieder eins auswischen. Vielleicht hat er aber auch nur erkannt, dass sich mit computeranimiertem Output ordentlich Geld verdienen lässt. Deshalb drückt Katzenberg, der mit dem grünen Sumpfmann „Shrek“ ins Schwarze getroffen hat, nunmehr aufs Tempo.
 Im Gegensatz zur Konkurrenzfirma Pixar („Findet Nemo“, „Die Unglaublichen“), die sich für jeden Film angemessen Zeit lässt, produziert Dreamworks die Ware am laufenden Band.

Was sich bei „Madagascar“ bemerkbar macht. Das 3D-Eiland-Abenteuer bleibt nämlich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Schade, denn die Grundidee ist beeindruckend: Vier zivilisierte und leicht neurotische Zootiere (vom selbstverliebten Löwen bis zur hypochondrischen Giraffe) verlassen mehr oder weniger freiwillig ihre vertrauten Gehege, um nach Afrika verschifft zu werden. Dummerweise sorgt eine Gruppe durchtriebener Pinguine für eine unruhige Fahrt, so dass  die Holzboxen schließlich an den Strand von Madagaskar gespült werden.

Hier drehen die Tiere fast durch, denn mit der Wildnis haben verhätschelte und vermenschlichte Zoobewohner so gar nichts am Hut. Spätestens jetzt könnte die satirische Safari richtig aufdrehen, sie macht es aber nicht.

Stattdessen versandet die Story und weiß mit ihren sympathischen Helden nur wenig anzufangen. Was dazu führt, dass der Film allenfalls zu solider Familienunterhaltung ohne Doppelbödigkeit taugt.

„Madagascar“ fängt stark an und lässt  stark nach. Die amüsante bis hektische Animation ist im hübschen Retro-Look gehalten und wird für einige Lacher und glitzernde Kinderaugen sorgen. Aber es wäre mehr möglich gewesen.

Das weiß sicher auch Katzenberg, der es das nächste Mal entspannter angehen lassen sollte. Sonst ist er bald selbst reif für die Insel.

DANIEL RONEL

 

diese seite | 28.11.2005 | 14:48

Daten und Fakten

Regie: Eric Darnell

Genre: Animation, Abenteuer

Archiv

Die gesammelten Filmkritiken der SN Kino Redaktion:

0-9

A-D

E-K

L-S

T-Z

Anzeigen

Immobilien

Karriere

Motor

Andere

Tourismus

Mehr Info
Anreise (TT-MM-JJ)
Nächte Zimmer Pers

Spiel des Monats

Elevens

Flottes Kartenspiel: Hotelgutscheine gewinnen!

Premium Promotions

Blickpunkt

Web-Tipps

Link-Tipps

Ticket Polzer

Conova

Salzburger Woche

 
© 1997-2006 Salzburger Nachrichten      Kontakt  Sitemap  Impressum  AGB  Newsletter      realisiert von conova

Werbung