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Sarah Michelle Gellar in dem japanischen Horrorfilm „The Grudge – Der Fluch“
Sarah Michelle Gellar, bekannt als „Buffy, die Vampirjägerin“, bleibt dem Horror-Genre auch nach ihrem Abschied von der TV-Serie treu. Sie spielt die Hauptrolle im Remake des japanischen Megaerfolgs „Ju-on – The Grudge“, das Originalregisseur Takashi Shimizu höchstselbst inszenierte.
In Tokio wollen die Krankenpflegerin Karen (Gellar) und ihr Freund Doug (Jason Behr) Auslandserfahrungen sammeln. Auf einige ihrer nun folgenden Erlebnisse würden sie wohl gern verzichtet haben, denn gleich der erste Job führt die Frau in ein unheimliches Haus.
Karens Vorgängerin von der Pflegestation ist spurlos verschwunden und die an Alzheimer leidende Patientin Emma Williams (Grace Zabriskie) ist vor Ort auch keine geeignete Gesprächspartnerin über die seltsamen Dinge, die sich in ihren vier Wänden abspielen. Da ist etwa dieser kleine Junge, der im Schrank mit Klebeband eingesperrt wurde oder die moderige Frau, die mit Vorliebe die Besucher des Hauses zu Tode erschreckt. Karen stößt auf die Spur eines mächtigen Fluchs, der auf dem Domizil lastet.
„The Grudge“ greift auf all jene Stilmittel zurück, die japanische Horror-Streifen so verstörend machen. Eigenwillige Kamerafahrten, unheimlich dreinblickende Kinder und ins Mark treffende Schockeffekte sorgen für fortwährende Gänsehaut.
Wer Filme wie „Ringu“ oder „The Eye“ kennt, wird hier kaum etwas Neues entdecken. Wenn man aber seine Definition von Horror bisher von den „Scream“-Streifen abgeleitet hat, mag einen „The Grudge“ durchaus ängstigen. In der US-Kinohitparade hielt sich der Film deshalb wohl drei Wochen lang auf Platz eins.
ANDRÉ WESCHE
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