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Lance Henriksen in dem Gruselschocker "Alien vs. Predator" von Paul W. S. Anderson
Das Spannendste in diesem Film ist der Abspann. Irgendwo in der schier endlosen Liste der Credits, in der vom Regisseur bis zum Brötchenstreicher für die Kamera-Crew all die Menschen aufgeführt sind, die ihr Scherflein beigetragen haben, muss doch auch der Name Erich von Däniken auftauchen. Die schmalbrüstige Story könnte jedenfalls aus der Feder des Schweizer Grenzwissenschafters stammen, der einst mit der gewagten These für Aufsehen sorgte, dass gewaltige Bauwerke wie die ägyptischen Pyramiden oder die Tempelanlagen der Azteken von Außerirdischen errichtet worden seien.
Das Drehbuch schrieb dann aber doch Paul W. S. Anderson, der gleichzeitig die Regie besorgte und für das Gipfeltreffen der Horror-Monster sogar auf die Fortsetzung der Computerspiel-Verfilmung "Resident Evil" verzichtete.
Es ist schon eine außergewöhnliche Welt, in die Anderson den Betrachter entführt. Eine riesige unterirdische Pyramide im ewigen Eis der Antarktis dient als Kulisse für den Kampf der schleimig-sabbernden Aliens gegen die bis an die Zähne bewaffneten Predatoren.
Wer Paul W. S. Anderson und seine Filme - etwa "Mortal Kombat", "Star Force Soldier" oder eben "Resident Evil" - kennt, weiß, dass er Drehbuchvorlagen bestenfalls als Folie für aberwitzige Special-Effect-Feuerwerke benutzt. "Alien vs. Predator" ist keine Ausnahme.
TOBIAS KÖBERLEIN
© SN
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