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Mit deutlich erhöhtem Tempo saust Angelina Jolie als "Lara Croft" in "Tomb Raider 2" durch die Welt, um sie vor dem Bösen zu retten.
Alles Übel in der Welt entschlüpfte einst einer Büchse, die Pandora aus Neugierde öffnete. Ein skrupelloser Wissenschaftler macht sich nun auf die Suche nach dieser Büchse, weil er sich mit ihrem tödlichen Inhalt viel Geld zu machen verspricht.
Doch Lara Croft, die mit Pandora zumindest die Neugierde gemein hat, lässt auch in "Tomb Raider 2 - Die Wiege des Lebens" nichts unversucht, die Welt vor üblen Machenschaften zu schützen. Schließlich ist sie es, die zu Beginn des Films in einem untergegangenen Tempel vor Santorin eine Kugel findet, die den Schlüssel zur Wiege des Lebens birgt, wo die Büchse der Pandora versteckt sein soll.
Doch chinesische Gangster nehmen ihr die Kugel gleich wieder ab, und eine wilde Jagd nach Kugel und Büchse quer über den Erdball beginnt. Ein bunter Mix aus griechischer, chinesischer, afrikanischer und frisch erfundener Mythologie weist dabei den Weg, der zu exotischen Stätten mit hohem Wiedererkennungswert führt.
So fährt Lara schließlich Motorrad auf der großen Mauer, der chinesische Gangsterboss handelt mit Figuren aus der Terracotta-Armee und nach einer aufregenden Flucht glitzert die Skyline von Hongkong. Angelina Jolie darf mit Ganzkörpereinsatz in allen Nahkampfarten brillieren und muss sogar mit Til Schweiger als einem der Bösewichte fertig werden.
Regisseur Jan De Bont, der schon mit "Speed" oder "Twister" sein Können im Actiongenre unter Beweis stellte, setzt im zweiten Kinoabenteuer der PC-Game-Heldin Lara Croft auf Tempo und macht dadurch Teil zwei viel unterhaltsamer als die erste Ausgabe von "Tomb Raider".
Und manchmal klingt sogar etwas ironische Distanz zur zelebrierten Umkehr der Geschlechterrollen gegenüber dem traditionellen Actionkino durch. "Schau mir nicht dauernd auf meinen Hintern", lautet eine Rüge - nicht von, sondern an Lara Croft.
HANNA SIX
© SN
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