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Fortsetzung von "3 Engel für Charlie" mit Cameron Diaz, Drew Barrymore, Lucy Liu
Die Amerikaner nennen es "eye candy" - Naschwerk fürs Auge. Genau das bietet "3 Engel für Charlie - Volle Power". Drei junge Frauen wechseln minütlich das Outfit und hüpfen wie junge Fohlen über die Leinwand. Nebenbei vermöbeln sie ein paar Kerle, legen ein schwungvolles Tänzchen aufs Parkett und lassen ab und an einen "Girlpower"-Spruch vom Stapel.
Schon der erste Teil - ebenfalls mit dem Trio Drew Barrymore, Cameron Diaz und Lucy Liu - hat nach diesem Rezept funktioniert. Sein Erfolg versetzte die Fachwelt vor drei Jahren in Erstaunen. Während andere Versuche, eine alte Fernsehserie zu einem Kinoereignis aufzublasen, kläglich gescheitert sind, hatte "3 Engel für Charlie" sensationelles Zuschauerinteresse. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn das Sequel nicht daran anknüpfen könnte.
Während die einen nun (auf Grund der unverfroren schlichten Clip-Ästhetik) den Untergang des anständigen Actionfilms heraufbeschwören, geheimnissen andere das Ende des Patriarchats in den Film hinein, weil drei schlagkräftige Frauen die Hauptrollen spielen.
Die Wahrheit ist: Bei genauer Betrachtung ist beides falsch: "3 Engel für Charlie" ist nicht platter oder knalliger als andere Actionfilme. Genauso wenig hat Drew Barrymore, die auch als Produzentin hinter dem Film steckt, eine geheime feministische Botschaft versteckt. Ihre schlichte Antwort auf entsprechende Fragen: Der Film soll Spaß machen, sonst gar nichts. Und das tut er - zumindest, wenn man Lust auf diese Art Unterhaltung hat.
Resümee: Augenschmaus mit drei äußerst spielfreudigen Hauptdarstellerinnen, einem coolen Soundtrack und vielen amü-santen Actionszenen. Bunt und süß wie eine Tüte Bonbons!
SANDRA VOGELL
© SN
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